Beiträge von Svanniversary

    Mir persönlich ist das direkte ansprechen, das Gefühl für die Straße und die Reifen, unverzögerte Reaktion usw. wichtiger. Etwas weniger refined und dafür etwas mehr Kante hat mir in der Vergangenheit meist besser gefallen.

    Genau das erreichst Du mit mehr Spur hinten, im Gegensatz zu einer querweichen, eher matschigen Hinterachse, die viel mitarbeitet und damit das Auto auch zweiphasig macht und das Anlenken durch nachschwingen hinten verschlechtert.


    Keine Ahnung was Du hier mit „Kante“ genau meinst. Ich möchte meine Autos präzise, einphasig, „sauber“ haben. Darauf basieren auch die Forenwerte.


    Das war von mir ganz neutral gemeint. Ich bin ja den genau den Weg gegangen, dass ich mir meine eigene Einstellung erarbeitet habe. Ich hatte aber auch eine klare Zielvorstellung wo ich hin will. Die finde ich bei Dir gerade noch nicht, weswegen ich mir nicht sicher bin, ob Dein Plan zielführend ist, oder am Ende nur Geld verbrennt. Aber es ist Dein Geld, also natürlich Deine Wahl ;) .

    Ich sehe nur überhaupt keinen Grund von Stock-Werten abzuspringen, denn die mag hier wirklich niemand ;) .

    Das kommt auf Deine Fachkenntnis, Deinen Kontostand und Deine Leidensfähigkeit an.

    Ich bin vom Fach und habe mein Fahrwerk 6 x einstellen lassen und daraus sind die bewährten Forenwerte entstanden.

    Für die meisten passen sie, für alle anderen sind sie in der Regel ein guter Startwert für eigene Experimente, definitiv besser als die Stockwerte.

    Aber es steht Dir natürlich völlig frei mit Deinem eigenen Geld noch einmal von vorne anzufangen ;) .


    Was sich sehr bewährt hat ist hinten ca. 0,5° mehr Sturz und mindestens 24‘ Spur zu fahren. Da weichst Du im Moment ab.

    Die hier.


    Ergänzung 13.06.19 (Serie, modifiziert nach "Taxidriver"-Empfehlung):

    Meine Empfehlung für Serie und Tieferlegung im Rahmen der Serienbalance. Ausgewogene Balance aus Performance und Verschleiß für den Alltag:


    Sturz VA L/R -1°15'

    Nachlauf L/R 7°30'

    Spur VA gesamt 0°10' (Einzelspur L/R 0°5'/0°5')


    Sturz HA L/R -1°30'

    Spur HA gesamt 0°24' (Einzelspur L/R 0°12'/0°12'), (Taxidriver: gesamt 0°16')


    Für ein tiefergelegtes Fahrwerk dann diese hier:


    Ergänzung 09.09.19 (Oehlins Road&Track 70/40 N/mm, oder SPS Street):

    Sportfahrer


    Sturz VA L/R -1°30‘

    Nachlauf L/R 6°30' (oder mehr, wenn es einstellbar ist, bzw. nicht schleift)

    Spur VA gesamt 0°10' (Einzelspur L/R 0°5'/0°5')


    Sturz HA L/R -2°00'

    Spur HA gesamt 0°24' (Einzelspur L/R 0°12'/0°12')

    Wenn Du es direkt möchtest, solltest Du Dir nicht unbedingt ein Fahrwerk aussuchen, bei dem die Federraten am unteren Ende sind (auch wenn es einen Pillow Ball hat, den ich hier auch eher für Marketing, als einen Vorteil halte).


    Tein, K-Tec, alles gute Alternativen.

    Das lässt sich sehr gut eingrenzen.


    Sowohl das Ritzel vom E-Motor, als auch das Ritzel von der Lenkgelenkwelle sind mit Druckstücken federbelastet vorgespannt, damit die Lenkung nicht klappert.

    Dafür werden in der Regel Tellerfedern verwendet und es wird unterhalb von Millimetern eingestellt, immer im Konflikt zwischen Klemmen und Klappern.

    Das ist meist die Ursache für erhöhte Reibung.

    Zusätzlich hat natürlich auch die Lenkgelenkwelle und der E-Motor Lager und Reibung.