Beiträge von Svanniversary

    Das steht ja oben im KI-Text. Wenn man versucht den Sturz über die Nachlaufschraube einzustellen, dann kommt man nicht weit.

    Beide Exzenter beeinflussen Nachlauf und Sturz, der vordere mehr den Sturz, der hintere mehr den Nachlauf. Man muss beide geschickt einstellen und dann ergibt sich ggf. weniger Nachlauf.

    Am Ende hängen Sturz und Nachlauf zusammen und man muss sie auch kombiniert denken und einstellen. Wenn man bei einem Wert nicht weiterkommt, muss man an den anderen Wert ran, z.B. dann auch weniger Sturz für weniger Nachlauf.

    Und es ist auch noch abhängig von der Standhöhe, weil sich durch weniger Standhöhe über die Kinematik ein höherer Sturz ergibt.

    Je nach Standhöhe, insbesondere mit wenig Tieferlegung, erreicht man die Zielwerte für Sturz und Nachlauf nicht.

    Ich habe diese Frage mal der KI weitergereicht und eine spannende und (ev. plausible?) Antwort erhalten?

    Somit scheint bestätigt, dass die Flanke des Bridgestone deutlich stabiler gebaut ist (was zu erwarten war), dies aber entgegen meiner Vermutung aber zu einem deutlich höheren Verschleiss an der Flanke führt.


    Dies ist für mich neu, das hätte ich nicht erwartet. Teilt Ihr diese Meinung?


    Ja, ohne das jetzt im Detail zu analysieren passt das grundsätzlich. Wenn der Reifen sich weniger bewegen, weniger ausweichen kann, steigt der Verschließ, ABER am Ende ist die Mischung und der Aufbau wichtiger für den Verschleiß, als dieser Effekt.

    Jep, genau 2.0 (nicht 2.05, nicht 1,95).

    Vielleicht ist es Einbildung, aber selbst 50mBar rauf oder runter (kalt) meine ich ab und an zu spüren. Dabei meine ich jetzt nicht unbedingt, daß es mit 50mBar höher oder niedriger besser oder schlechter ginge, sondern, daß es sich in Kurven anders anfühlt.

    Mir ging es um den Warmdruck. Wenn man den Reifen richtig rannimmt, muss man den Druck ggf. etwas zurücknehmen und dann hat er auch mehr Grip.

    Das gilt für richtig scharfe Fahrweise, auf der Rennstrecke, oder bei sehr hohen Temperaturen. Dann muss ich ggf. doch mal ein Auge auf den Warmdruck haben.

    Bei normalem Landtstraßenbetriebe dagegen justiere ich nicht nach, sondern der Warmdruck stellt sich dann passend zum kalten Fülldruck ein.

    ...der alte BPS wird auch mit steigender Temperatur weich auf und in der Flanke, Insbesondere wenn es richtig heiß ist.

    Mit richtigem Warmdruck? Damit kann man das nach meiner Erfahrung, zumindest ein wenig, kompensieren.

    Die Diskussion ob man ihn warm gefahren einstellen soll, hat Sven mehrfach ausdrücklich verneint. Das macht auch Sinn, denn die Druckerhöhung durch's Warmfahren ist ja nicht immer gleich, mal die Rennstrecke als konstante (Maximal-)Belastung ausgenommen.

    Ja, richtig. Wenn es nur um normalen Landstraßenbetrieb geht stimmt das normalerweise. Wenn ich den Reifen sehr scharf, oder auf der Rennstrecke, oder bei sehr warmen Temperaturen bewege, muss ich aber ggf. den Warmdruck im Auge behalten und korrigieren.


    Edit: Mein erster Post war missverständlich, ich hoffe so wird klarer was ich meinte ;) .

    Ich kenne es normalerweise auch andersherum. Der Michelin hat eine eher weiche Mitte und braucht etwas mehr Druck und der BPS ist extrem präzise und funktioniert

    ganz hervorragend mit den 2,0 bar Werksvorgabe.


    Mit weicheren Flanken etc. hat das erstmal gar nicht so viel zu tun. Das kommt aus der Struktur und dem Unterbau. Die Flanken sind immer so weich, dass sie nur Nuancen beeinflussen.


    Wenn der Reifen bei starker Belastung zu stark in die Flanke hineinläuft, dann passt der Warmdruck in der Regel nicht und ist etwas zu niedrig.


    Ich würde hier auch nicht ausschließen, dass die Geometrie nicht optimal für den Einsatzzweck ist.