Den Hauptstar hier im Thread Megalife MV19 bzw. MV24 nicht zu vergessen. Ca 500€ und ca. 4 oder 6kg, je nach Modell.
Beiträge von Link1600
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Wäre da ein 0W40 demnach nicht super, wenn man sein Auto im Winter und Sommer fahren will?
Damit habe ich mich letztens auch beschäftigt. Bin kein Profi, aber so wie ich es aufgefasst habe:
- Je höher die W-Viskosität, desto dicker meist das Grundöl, also das Öl bevor alle anderen Zutaten dazukommen. Ein dickeres Grundöl hat Vorteile wie geringere Verdampfungsverluste oder höherer Flammpunkt.
- Ein 0W40 ist bei 0 Grad dicker als ein bswp. 0W20. Nur weil bei beiden 0 vor dem W steht, heißt dass nicht, dass sie bei kalten Temperaturen gleich viskos sind.
- Die hohe Heißviskosität trotz dünnerem Grundöl erreicht man durch Zugabe von Viskositätsverbesserern. Die werden bei hoher Belastung aber „gequetscht“ und verlieren reversibel ihre Wirkung. Langfristig verschleißen sie aber auch irreversibel. Das Problem hat man bei einem dickeren Grundöl weniger.
Grundsätzlich kann man sagen: Die Spreizung zwischen Kalt- und Warmviskosität sollte so nur groß wie nötig und so klein wie möglich sein, da man die größere Spreizung nur mit Nachteilen erreicht.
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Du hast also einfach das M6 Ringauge unter die Schraube gelegt, die sonst die Polklemme festhält, sehe ich das richtig?
Berichte bitte mal nach den ersten Fahrten, ob alles funktioniert.
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Steht doch sogar im aller ersten Post:
Oder sind eventuell andere leichte Batterien erfahrungsmäßig bekannt.
Ist aber eigentlich auch unerheblich.
Selbst wenn es speziell um Lithiumbatterien gehen würde, kann/sollte man auch über Alternativen wie Motorradbatterien sprechen. Nur dann kann man beurteilen, ob und wann sich das Geld für eine oft 10x so teuren Lithium lohnt.
Der Thread bedient einfach die Nachfrage nach Infos zu leichteren Alternativen.
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Ich habe seit einigen Monaten diese hier im Jimny. https://www.batteriespezialist…terie-YTX20CH-BS-20Ah-12V
Mit 320A Kälteprüfstrom (angeblich) fast so stark wie die 12kg Serienbatterie (370A), aber wiegt nur 5,5kg. Startet auch nach mehreren Wochen Standzeit ohne jegliche Auffälligkeiten. Mal schauen, wie lange sie durchhält.
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Svanniversary Ich wollte deine Erklärung nicht kritisieren, sondern nur verstehen, warum ich sie nicht verstehe. Danke auf jeden Fall, dass du dein Wissen geteilt hast. Die Grundaussage ist hängengeblieben
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Der Rowi bestimmt die Fahrwiderstände im Bereich mehrerer Kilowatt, nehmen wir mal als Beispiel einen realistischen Wert von 4-5 kW für einen normalen Reifen.
Ein gutes E-Fahrzeug verbraucht über Land 10-15 kWh/100 km. D.h. der RoWi beeinflusst ca. 1/3 bis die 1/2 von Verbrauch und Reichweite.
Soweit verstehe ich das.
Aber wenn man beim Verbrenner 2kW mehr Leistung am Reifen haben möchte, muss man aufgrund des Wirkungsgrades (angenommen 33%) dreimal so viel Leistung/Energie aufwenden, also 6kW. Beim Elektroauto durch 80% Wirkungsgrad nur 2,5kW. Also schlägt der höhere Rollwiderstand im Endenergiebedarf beim E-Auto doch weniger durch, nicht?
An dem Widerspruch hänge ich gerade etwas…Was denke ich falsch?
Wenn man den Rollwiderstand halbiert (sprich um 2,5kW vor Wirkungsgrad verringert), spart man beim E-Auto ca. 3kW nach Wirkungsgrad, also 20% von 15kW. Beim Verbrenner 7,5kW nach Wirkungsgrad, also 12,5% von 60kW.
So wird wieder ein Schuh daraus. Bin trotzdem verwirrt.
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Hattest du beim Provozieren noch einen Augenwinkel für den Tacho übrig? Hat das ESP gearbeitet? Mazda hat ja für das 2. Facelift ein bisschen was an den Fshrsicherheitssystemen gemacht. Unter anderem auch am ESP (gibt ja jetzt noch einen "Track"- oder "Sport" oder sowas Modus zwischen normal und aus). Vielleicht regelt das ESP dich sehr gut ein, sodass der Reifen ohne ESP die Traktion verlieren würde, das ESP ihn aber doch in der Spur hält?
Das ist jetzt nur ein weiterer Denkanstoß. Mir fehlen da die eigenen Erfahrungen im Grenzbereich, daher kann ich nicht sagen, ob unsereiner den Unterschied zwischen einem guten Reifen und einem guten ESP überhaupt merken würde. Kann auch gut ein verbesserter Reifen sein.
Das war auch erst meine Vermutung, dass der S001 im Nassen nur so gut funktioniert, weil das ESP laufend arbeitet. Track Mode…kein Unterschied. (Gedanke dabei „verdammt, dann regelt der selbst im Track Mode noch so stark“). ESP komplett aus, auf die Katastrophe gedanklich vorbereitet und vorsichtig rangetastet…aber immer noch alles unverändert.
Wie gesagt war der Reifen aber auf Temperatur und von der Strecke weiß ich mittlerweile, dass sie im Nassen sehr gut funktioniert, was nicht überall der Fall ist.
Ja, so ist es. Trocken vs. RoWi ist so mittelmäßig, sprich bekommt man einigermaßen hin. Nass ist ein Zielkonflikt, weshalb insbesondere die Eco-Reifen von E-Mobilen bei Nässe immer etwas speziell sind.
Beim Verbrenner liegt der Fokus aber nicht so stark auf dem RoWi, dass man das merken sollte. Da ist es eher der Verschleiß und auch das ist ein Zielkonflikt mit dem Nassgripp.
Bei den E-Fahrzeugen schlägt der RoWi aber voll durch.
Wo genau liegt der Unterschied, dass der Rollwiderstand beim E-Auto eine größere Rolle spielt? Nur das Gewicht kann es doch eigentlich nicht sein, es gibt doch auch schwere Verbrenner, deren Emissionen gedrückt werden müssen. Oder geht’s um die Reichweite?
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Sind Nasshaftung und Rollwiderstand konkurrierende Reifeneigenschaften? Vielleicht geht deswegen der ein oder andere Erstausrüsterreifen bei Nässe nicht so gut, weil der Normverbrauch optimiert werden muss?
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Hatte ich hier auch schonmal vorsichtig angemerkt. Sicher gibt’s besseres, aber die neuen Reifen deswegen runterwerfen würde ich auf keinen Fall. Fährt man halt im Zweifel etwas angepasst…
Es kommt aber wohl auf die Reifentemperatur (danke an Svanniversary für den Hinweis) und meiner vagen Vermutung nach auch auf den Fahrbahnbelag an. Es gibt Kurven, da bin ich beim Testen zum Schluss so schnell gefahren wie ich es mich vorher kaum im Trockenen getraut habe, und Kurven, wo es das Heck schnell wegzieht…
Vielleicht ist das aber auch ein allgemeines, reifenunabhäniges Phänomen, dass das Gripniveau verschiedener Straßen bei Nässe stärker variiert als im Trockenen?
Seltsamerweise herrscht im Jimny Forum die gleiche Meinung zu den Serienreifen. Angeblich bei Nässe unfahrbar etc. Hab ich bisher nichts von gemerkt.