Beiträge von GarchingS54

    Aus eigener Erfahrung kann ich berichten, dass der Conti auf den ersten 1000km mal so gar keinen Grip aufbauen will.
    Hatte im letzten Winter selbiges Problem. Blinkendes ESP bis in den 5. Gang beim durchbeschleunigen wenn man es drauf anlegte und Autobahn Topspeed ging garnicht.
    Der Conti braucht gut 1000-1500km bis er voll da ist. Autobahnballerei auf den ersten km würde ich daher tunlichst unterlassen.

    Konnte letztens auf einer kurvenreichen Strecken, mit unterschiedlichsten Asphalt (Kütai Runde bei Innsbruck) den PS4 auf meinem 124 Spider in 205/40-18 und den Hankook V12 Evo2 auf einem Abarth 124Spider (in 215/35-18) - jeweils auf leichten 7x18“ Felgen, ausführlich im Direktvergleich testen.
    Beide Fahrzeuge mit Gewindefahrwerk und vergleichbarer Fahrwerkseinstellung.


    Keiner ist dem anderen auf Grund des Reifens auch nur irgendwie davon gefahren. Soviel vorab.
    Daher allgemein immer sehr subjektiv die eigene Einschätzung von „schneller“ oder sportlicher. ;)


    Der PS4 hatte aus meiner Sicht aber in allen Situationen mehr Grip und wir waren wirklich nicht langsam unterwegs. Egal ob schattig und leicht feucht oder Straße mit gutem warmen Asphalt.
    Ich empfand den Gripunterschied schon deutlich. Dennoch, hätten ich nicht den Direktvergleich (Haben die Fahrzeuge gewechselt) gehabt, wäre der Hankook nicht „negativ“ aufgefallen. Der Hankook ist für mich ein solider Reifen mit gutem Preisleistungsverhältnis auf dem ND oder Spider. Mit viel weniger, sollte man sich als sportlicher Fahrer jedoch nicht zurfrieden geben.


    Beide Reifen hatten min. 80% Profil und waren max. 1Jahr alt.


    Der PS4 wurde heuer im Sommer auch auf div. Alpenpässen und in Italien gefordert.
    Man merkt irgendwann, dass man ihm zu viel zumutet und er heiß und damit leicht schmierig wird. Kurz darauf hat jedoch auch die Beifahrerin entgültig abgewunken.
    Mehr Reifen braucht es für unseren AlltagsSpider sicher nicht und die nun gut 190PS und 300Nm bringt er auch sicher auf den Boden. Etwas, mit dem sich der aktuelle Conti TS850p reichlich schwer tut.

    @Wolfram
    Nein, man dreht nicht voll in den Begrenzer.
    Je nach Prüfstand wird kurz vorher ausgekuppelt und direkt die Schleppleistung ermittelt.


    Auf dem Superflow wurde dazu immer ein PreRun gemacht, bei dem diese Werte ermittelt wurden. Dort war auch zu sehen, wann „nichts“ mehr kommt.
    Akustisch war der Zymexx ND schon ne Ansage und wohl jeder froh, dass das Tor zum Prüfstand jedesmal geschlossen wurde. ;)


    Vorteil bei Reichert: Alle Räder werden angetrieben und es gibt eine wirklich amtliche Kühlung, die es auch schafft Realbedingungen bei >200km/h zu simulieren.


    Ist schon was anderes, als so eine Einzellrollen-Dyno mit Minigebläse.

    War ein toller und interessanter Tag gestern, mit tollen und humorvollen Menschen. :thumbup:
    Das Lob für die Orga geht hier klar an Dimitri Reichert. Der Meister selbst war an dem Tag so mit den Prüfstandsläufen beschäftigt, dass er sein Unternehmen inkl. eigener Turboladermanufaktur gar nicht näher vorgestellt hat, dafür aber jeden, der wollte, selbst noch den Kaffee servierte. =O


    Vorab mal die Tabelle mit den hardfacts der Miatas.
    Die Diagramme liegen mir als jpg. vor und die Mails gehen noch raus.
    Werde sie später auch noch hochladen und mal versuchen sie übereinander zu legen.
    Aufgrund der unterschiedlichen Skalierung wird dies jedoch schwer.


    Die Ergebnisse sollten weniger als absolute Werte gesehen werden, sondern viel mehr im Verhältnis zueinander.
    ReichertRacing_Dynoday_MazdaMX5_ND.JPG