Also ich werde den 5er jetzt voraussichtlich bis 2029 fahren und dann wird der ca. 150k km drauf haben. Und dann ist eigentlich der Plan, auf BEV zu wechseln, von daher bin ich auch sehr gespannt
Beiträge von Bar
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Danke Dir, das ist gut um das etwas einordnen zu können. Schon Wahnsinn, wie effizient die Stromer sind! Ich bin auch super gespannt, was BMW mit der "Neue Klasse" auf die Beine stellt und ob die Werte, die so im Raum stehen, erreicht werden. In der Hoffnung, dass ich mich beim nächsten Wagen dann auch zu einem BEV durchringen kann.
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Also so ganz kann ich dem nicht folgen hier... Der Bordcomputer zeigt mir auf die gefahrenen Kilometer an, wie viel Energie der Antrieb im Schnitt auf 100 km verbraucht hat. Einmal die Liter und einmal die kWh, weil zwei Antriebe. Ich kann nun den kWh Anteil auf Liter umrechnen, oder den Liter Anteil auf kWh. Am Ende sollte beides den gleichen Gesamtwert ergeben. Wenn der Wagen rekuperiert, steht die Energie später wieder zur Verfügung, entsprechend kann der Wert bergab oder beim Bremsen sinken, beim Beschleunigen wieder steigen. Beim reinen E-Fahrzeug ja nichts anderes, oder? Aber das ist ja das schöne am rekuperieren, die Energie wird beim verlangsamen nicht ausschließlich in Wärme umgewandelt, sondern steht zum Teil wieder in der Batterie zur Verfügung.
Davon ab, wenn ich mit einem reinen BEV so fahre wie jetzt bei meinem Bericht, ist der weit jenseits der 30 kWh / 100 km, ich würde wetten sogar eher im Bereich 40-50 kWh. Das ist natürlich noch immer deutlich effizienter als ein Verbrenner, aber ich verstehe da nicht so ganz, was du damit meinst, das in Relation zu setzen. Aber vielleicht magst du mir das nochmal erklären, so dass ich besser verstehe, was du meinst.
Anders gerechnet, mit den Gesamtwerten aus der App:
Verbrauchte Liter E10 Gesamt: 74,3
Verbrauchte kWh Gesamt: 15
Umrechnung in Liter: 74,3 l + (15 kWh / 8,6 kWh) = 76,04 Liter E10 (äquivalente Energiedichte)
Daraus ergibt sich folgender Durchschnitt auf 100 km: (76,04 l / 842 km) * 100 km = 9,03 l/100 km
Wenn ich da einen Denkfehler habe, freue ich mich über Aufklärung. Ich meine das ernst, das möchte ich jetzt schon gerne verstehen.
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Den kombinierten Verbrauch habe ich selbst ausgerechnet. Eine kurze Recherche hat ergeben, dass 1 Liter E10 in etwa 8,6 kWh an Energiegehalt hat. Den Wert habe ich genutzt und das macht so auf den ersten Blick auch Sinn für mich. Magst du mir erklären, warum ich einen Faktor 2-3 nehmen sollte? Da kann ich dir leider noch nicht ganz folgen.
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Wolfram schön ge- und beschrieben! Und wenn ich eines bisher gelernt habe, dann, dass man immer auf sein Bauchgefühl vertrauen sollte. Das ist nicht immer rational und logisch, und man erntet auch mal Kopfschütteln, aber am Ende bin ich persönlich damit immer noch am besten durchs Leben gekommen
Freue mich über Deine Entscheidung und hoffentlich bis bald, vielleicht ja mal wieder auf dem Zymexx Opening oder so.
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Wenn es knallt oder ruckt ist entweder irgendwas nicht in Ordnung oder der Elektroteil ist fehlkonstruiert. Grundsätzlich liegt es nicht am Getriebe.
Ehrlich gesagt hat sich das auch nicht "normal" angehört. Kam auch nicht oft vor, aber doch hin und wieder. Hoffe der nächste Halter hat damit keine Probleme.
Ich vermute, es liegt an der Topographie. Vielleicht sind die Steigungen von Süd nach Nord weniger steil und die Gefällstrecken länger als von Nord nach Süd.
Interessant, darüber hab ich noch gar nicht nachgedacht, aber kann schon sein. Zudem lag das Ziel auf der Hinfahrt ca. 660 m höher als der Start, auf dem Rückweg entsprechend umgekehrt.
Das geht auch völlig ohne Aufpreis, einfach Stoffsitze bestellen...
Also zum einen find ich persönlich Stoffsitze optisch meistens nicht besonders ansprechend. Dann sind sie, besonders mit Kindern, viel anfälliger für Flecken. Das sehe ich bei meiner Frau im Polo mit Stoffsitzen. Der nächste bei Ihr wird das auch nicht mehr haben.
Und zu guter Letzt bekommt man bei BMW die Komfortsitze nur mit entsprechendem Kunstleder, nicht als Stoffsitze, daher tatsächlich keine Option.
Meine Erfahrung ist, dass man sich an jees neue Fahrzeug erstmal gewöhnen muss, was gleichzeitig auch einen sinkenden Verbrauch mit sich bringt.
Das gilt auch für lernende Automatik, das eigene Fahrverhalten passt sich ebenso an die Automatik und deren zu erwartenden Schaltzeiten an.
Das sehe ich auch so, finde man braucht so ca. 10.000 - 15.000 km um sich richtig an ein Fahrzeug gewöhnt zu haben. Dann kenn man eig. jede Eigenheit, kennt jeden Knopf blind, die Menüs am Display, Ansprechverhalten etc.
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Lautstärke ist wirklich ein Problem vom Skoda, aber sonst macht er das alles schon wirklich gut - wenn man nicht auf den LP guckt. Aber die Souveränität oder Ruhe eines 5er wird er nie erreichen, will er auch nicht.
Ja genau so sehe ich es ja auch, der Octavia ist wirklich gut. Nur da ich gerade diesen direkten Vergleich habe, berichte ich einfach was mir so auffällt. Habe ja nun das Glück, dass ich den nicht privat finanzieren muss. Wobei man den Unterschied im Listenpreis natürlich schon merkt bei der Versteuerung
Wenn der Octavia auch 9,3 Liter nimmt bei 180 - 200, finde ich die 9 L jetzt gar nicht so schlecht, das war bei freier Bahn zwischen 170 - 200. Ich kann meine alten Verbräuche leider nicht mehr einsehen, da ich meine Skoda ID gelöscht habe.
Die Langstrecke ist bei mir einfach noch der einzige Grund, warum ich nicht vollelektrisch fahre. Habe das jetzt wieder unglaublich genossen. gerade den Rückweg, mit einem Stopp zu fahren. Abfahrt in Österreich um 9:24 Uhr, Ankunft südlich kurz vor Hamburg um 16:12 Uhr.
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Jetzt möchte ich noch den Verbrauch der Rückfahrt nachreichen. Dieser war interessanter weise etwas niedriger, obwohl ich schneller gefahren bin. Wieso weshalb warum, ich bin mir nicht sicher, habe nur Vermutungen. Auf dem Hinweg hatte ich ja 9,5 Liter + 0,2 kWh / 100 km, also kombiniert ca. 9,52 Liter / 100 km.
Auf dem Rückweg bin ich nun bei 8,8 Liter + 1,8 kWh, also ca. 9,01 Liter / 100 km gelandet.
Ein Unterschied war eventuell die Temperatur, auf der Hinfahrt war es geschätzt so um die 6 - 8 Grad kühler als auf dem Rückweg. Ein anderer, dass weniger Verkehr war und ich längere Strecken am Stück die Geschwindigkeit sehr konstant halten konnte.Screenshot 2025-01-27 172231.jpg
Auf jeden Fall als Fazit meiner ersten Langstrecken-Reise mit dem Schiff, egal wie viel hier und da gespart wurde bei BMW, das adaptive Fahrwerk, Sitze, Chassis, Assistenzsysteme, Verarbeitung etc. machen das Reisen einfach super entspannt, es macht wirklich Spaß. Es ist das komfortabelste Auto, was ich auf Langstrecke bisher gefahren bin. Um das einordnen zu können, gefahren bin ich Strecken über 500 km u.a. mit:
- Audi A4 (BJ 2008)
- BMW 5er (BJ 2010)
- BMW 4er (BJ 2014)
- VW Touran (BJ 2015)
- BMW 4er GC (BJ 2017)
- Ford Mondeo (BJ 2019)
- VW Touareg (BJ 2020)
- Skoda Octavia (BJ 2021)
...und...
- Mazda MX-5 (BJ 2019)
Ein Unterschied auf der Autobahn noch zum Octavia PHEV, der hatte, wenn ich richtig erinnere, ein 6 Gang Doppelkupplungsgetriebe von VW verbaut. Das hatte die Eigenschaft, gerne mal etwas zu knallen, wenn es einen unerwarteten Lastwechsel gab. Also z.B. ist man gerade am beschleunigen, die Automatik erwartet ein Hochschalten, dann muss man aber erst kurz bremsen oder vom Gas, und will danach weiter beschleunigen. Das Getriebe kuppelt dann irgendwie nicht korrekt und der nächst kleinere Gang knallt deutlich hör- und spürbar rein. Das ist mir bei dem 8 Gang Automatikgetriebe im BMW noch nicht passiert.
Und dann hat mich das Thema belederter Pralltopf irgendwie nicht losgelassen. Habe da auf den 850 km immer wieder drauf geachtet, und irgendwie finde ich es einfach schon stimmig und modern, so wie er ist. Wenn der beledert wäre, müsste m.M.n. das gesamte Armaturenbrett beledert werden, und da bin ich irgendwie kein Fan von. So ist alles aus einem Guss, mit der gleichen Farbe und Struktur:
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Aber ist natürlich echt Geschmackssache. Ich verstehe schon auch, wenn man für sich sagt, das ist ein Downgrade. Schön finde ich im Übrigen, dass Sitze usw. vegan sind und keine echte Kuhhaut verwendet wurde. Beim Lenkrad bin ich mir nicht sicher.
So, das ging mir nur irgendwie nicht aus dem Kopf, nun ist es aber weg
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Big-J ich freue mich auch immer, wenn auch in Kleinwagen nicht nur lieblose Interieure verbaut werden. Da hat Stellantis überhaupt ein gutes Händchen. Der Fiat ist schön designt, und wir haben uns jetzt für meine Frau gerade einen Jeep Avenger angeguckt. Natürlich auch viel Plastik, aber wirklich schön gemacht ansonsten.
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Miatadriver der Wagen hat ja noch den iDrive Controller und einige Buttons daneben, wie Home, Navi, Media und noch ein paar. Das ist mir auch sehr wichtig, weil die kann ich bei der Fahrt bedienen, ohne hingucken zu müssen. Dann hat der Gestensteuerung, zum Teil frei belegbar, da habe ich mir auch Gesten konfiguriert, zum Beispiel um zwischen E- und Benzinmotor zu wechseln. Das ist schon sehr angenehm. Und über die Sprachsteuerung kann ich hinten beim Kleinen das Licht an und aus machen, das nutzen wir auch gerne.
Mit den Displays verstehe ich dich irgendwie, aber wie bei vielem, ich habe mich dran gewöhnt und erkenne auch einige Vorteile. So kann man z.B. die Inhalte individualisieren. Aber optisch gefallen mir z.B. die Rundinstrumente im MX-5 auch besser. Schade ist, dass man da das digital Display quasi nicht konfigurieren kann.
Anditburns ja haben sie, völlig unverständlich
Wenn mir da jemand sagt, das ist ein Ausschlusskriterium für das Auto, könnte ich es sofort verstehen