Beiträge von siq

    mir hat der eher unaufdringliche und neutrale Klang des Gewebekalottenhochtöners vom Eton System sehr gefallen. Solche Hochtöner würde ich dem ND immer bevorzugen. Für mich kämen eher keine Metallkalotten- oder metalisierte Kunsstoffkalottenhochtöner in Frage. Erstere klingen meistens eher zu spitzig für mich.

    was ganz anders: gibt es eigentlich irgendwo Angaben zum idealen Temperaturbereich für die verschiedenen Reifen?

    also beim Cup2 ist der scheinbar bei 80°C im optimalen Arbeitsfenster, also somit im öffentlichen Strassenverkehr so gut wie gar nie. Damit sollte klar sein, dass das eigentlich ein Trackreifen ist, der aber noch strassenzugelassen ist mit, sagen wir mal, Notlaufeigenschaften bei Nässe.

    Und wie verhält sich der Cup2 bei Regen ?

    auf dem 718 Spyder kann man die dann knicken. Zugegeben, es ist vielleicht nicht ganz so representativ hier, weil der Spyder wiegt etwas über 1400kg und hat für das Gewkcht verhältnismässig breite Reifen (245/35/20 vorne 295/30/20 hinten), aber so schlecht der Cup2 da drauf bei Regen ist, traue ich mich doch schon zu sagen, dass der auch auf dem ND im Regen nix taugt.

    Das ist meines Wissens nach nicht korrekt. In die Formel zur Trennfreqenz geht der der Gesamtwiderstand ein, dabei spielt es keine Rolle, ob der R vor dem C, zwischen C und Hochtöner oder danach kommt.

    meines Wissens aber schon. Denn die Kapazität vom Kondensator sieht dann nur die Impedanz von der Hochtönerspule gegen Ground und damit wird die Trennfrequenz bestimmt. Die Gesamtimpedanz steigt schon um den Wert des Vorwiderstand im besagten Frequenzbereich an, ändert aber nicht die eigentliche Trennfrequenz. Man könnte auch einen Spannungsteiler anstelle eines Vorwiderstandes berechnen, so bliebe die Impedanz gleich und nur der Pegel würde abgesenkt.

    Der Widerstand muss nur vor den Kondensator und dieser widerum direkt am Pluspol vom Hochtöner geschaltet werden. So hat der Vorwiderstand dann nur noch Einfluss auf den Pegel (Pegelabsenkung) und nicht mehr auf die Trennfrequenz, wobei diese ja mit 6dB/Oct schon sehr flach ansteigend ist, was aber dafür wieder positive Auswirkungen auf die Phasendrehung hat.

    ich denke ich hätte wohl auch am Besten wohl nur den wirklich schlechten Bosehochtöner durch den sehr guten Seidenkalottenhochtöner von Eton ersetzt mitsamt dessen sehr einfachen 6dB Weiche (1C in Serie plus Vorwiderstand je nach Geschmack). Die ganze Türdämmung mit Butylfolie und die Bitumenmatte im Türinnenraum müsste aber trotzdem unbedingt gemacht werden. Das nimmt vieles von dem nervigen Gerdröhne des Bose Tiefmitteltöners.

    Sehr toller Erfahrungbericht, Danke Sven ! Der BPS klingt für mich nach dem idealen Sportreifen. Bei meinem 718 Spyder plane ich dann auch die Cup2 N1 durch eine etwas Nässe freundlichere zivilere Alternative zu ersetzen, zumal es den BPS ja auch in den passenden Dimensionen und Traglasten (245/35/20 95Y, 295/30/20 101Y) gibt. Der Cup2 ist ein brutaler Reifen, wenn es heiss und trocken ist, aber schon bei etwas unter 20°C ist es unmöglich im öffentlichen Strassenverkehr den Reifen einigermassen ins Temperaturfenster zu bringen geschweige denn zu halten. Auch bei Nässe muss man sehr aufpassen. Porsche hat zwar auch den PS4s mit N0 Kennung im Angebot, allerdings scheint der wegen der weicheren Flanken dem Fahrzeug, bzw dessen Lenkpräzision nicht so gut zu tun. Daher müsste das von Dir beschriebene Verhalten vom BPS auch perfekt zum Spyder passen.