Noch eine kurze Rückmeldung zu dem Einfluss der Reifen...
Seit dem Wechsel zum Michelin Sport Pilot ist das Auto bei Feuchtigkeit auf der Strasse wie ausgewechselt. Das ist ein Unterschied wie 1 zu 6 in Schulnoten.
Das ist jetzt ESP etc. eigentlich gar nicht mehr notwendig, jedenfalls bei meinem Fahrstil...
Beiträge von Tommi
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Vielleicht sollte es aber jemand anderes einstellen...das Ergebnis würde mich misstrauisch machen in Hinblick auf die Fähigkeiten...
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Nach meiner Erfahrung (ich habe den ewigen Treat "ungemütlich" ausgelöst) und den vielen Hinweisen hier, habe ich seit drei Tagen PS4 drauf und eine neue Spureinstellung. Schon im Trockenen ein anderes Auto. Nässe war noch nicht - aber da ist ja auch eine massive Änderung zu erwarten.
Vier neue Reifen - die anderen habe ich für 100 Euro verschleudert an einen Mini-Fahrer - schienen mir das deutlich günstigere Übel zu sein. Jeder Abflug ist teurer, von den Risiken für Leib und Leben ganz abgesehen. -
So einen Sharan bzw. den baugleichen Alhambra mit allen Gedöns fahre ich auch als Hauptauto. Den bringt wirklich nichts aus der Ruhe. Ist aber wirklich nicht für den Fahrspaß.
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Nachdem mich - siehe Tread - das Auto bei feuchter Straße doch sehr unangenehm überrascht hat, wollte ich das so nicht noch einmal erleben und bin es (wie meist) kurzfristig angegangen.
Spur einstellen lassen bei Jan und vier Michelin SP4 drauf.
Zumindest ist der MX jetzt im Trockenen wesentlich präziser und deutlich souveräner. Fährt sich mindestens eine halbe Klasse größer. Den größeren Anteil daran scheinen mir fast die SP4 zu haben.
Der Regentest steht noch aus wobei ich eigentlich nicht test, sondern nur normal fahren will. Ohne Adrealin-Schübe.
Die Bridgestone miut 2900 km gibt es für kleines Geld bei Ebay Kleinanzeigen. -
Du kannst diese spezilisierten Reifen für bestimmte Marken ja zum Teil sogar im Handel kaufen. Nein, so recht ist das nicht zu verstehen. Man steckt nicht unbedingt Geld in eine Fahrwerksentwicklung, um dann die Straßenlage mit geringer Einsparung bei den Reifen zu konterkarieren. Falls es eine Erklärung gibt, dann die, dass der Reifen wohl gut für Kalifornien ist. Und da regnet es ja bekanntlich nie...
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Bevor ich diese Brigdestone mit Sägezahnentwicklung, Schmierseifenprofil und Knüppelhärte nochmal nehmen würde, nehme ich lieber solche
MAn, du machst mir das Geschäft kaputt.
Bei trockenem Wetter sind die gar nicht schlecht...
Und hier im Forum gibt es auch welche, die gerne kreiseln...
Gebe sie echt günstig her... -
----Positiv formuliert, könnte man hoffen und denken, dass der Fokus von Mazda bei der Trockenperformance war und da würde ich dem Reifen ein eher mittleres Grip-Niveau attestieren, das aber mit einem guten Übergangsbereich und einer guten Beherrschbarkeit.
Im Nassen bleibt nicht viel Positives. Das Grip-Niveau ist nicht so gut und der Übergangsbereich ist quasi nicht vorhanden, d.h. der Reifen verliert ohne Ankündigung und übergangslos seinen Grip. Dazu kommt, dass das Gleitreibungsniveau deutlich niedriger ist, als das Haftreibungsniveau, was dazu führt, dass das Auto schlagartig mit hoher Giergeschwindigkeit ausbricht und nur schwer zu beherrschen ist.---
Das ist ziemlich genau das, wie ich es erlebt habe. Nun bin ich ja nicht der Fahrdynamiker, aber habe in gut 40 Autofahrerjahren und so wohl einer Million Kilometer jede Menge Autos gefahren als eigene, Dienstwagen, Geliehene etc. (da kommen schon etliche Dutzend zusammen). Darunter waren früher auch etliche "Heckschleudern", die einem leicht mal weggegangen sind. Meist waren sie aber gut abzufangen. Dass mir ein Auto so überraschend und ohne Vorankündigung ausgebrochen ist, kann ich mich nicht erinnern. Und schwer einzufangen noch dazu. Sicher war die Straße an der Stelle ziemlich glatt gefahren (eben eine Stelle wo alle ziemlich beschleunigen), aber trotzdem... Heute habe ich schon mal bei Jan/SPS die Spur einstellen lassen und denke auch über neue Reifen nach.
Mag jemand die Brigdestone haben... würde sie günstig abgeben... noch keine 3000 km...
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Mich haben die Glitschstone Reifen auch sehr aufschrecken lassen und leider ist dabei eine Kaltverformung nicht ausgeblieben
Ich muss aber auch zugeben das ich ein eher mäßig intelligentes Fahrmanöver hingelegt hatte auf kalten Reifen und bei leichter Nässe auf der Straße. Ich bin immer noch Frontkratzer gewohnt und der hätte da einfach untersteuert. Jetzt muss ich leider erstmal warten bis mein Mixer wiederhergestellt ist und dann schaue ich mir die Reifen nochmal an. Auf meiner letzten Alpentour mit einem gemieteten G131 hatte ich stets ein gutes und sicheres Gefühl und das auch bei Nässe. Auf den wenigen Kilometern die ich mit meinem G160 leider erst zurück gelegt habe kann ich das noch nicht bestätigen. Ich werde aber eure Vorschläge mitnehmen und die Spur kontrollieren lassen sowie ein oder zwei Fahrsicherheitstrainings mit diesen schönen Gefährt absolvieren. Das zweite Training wird dann sehr wahrscheinlich mit einer neuen Bereifung stattfinden.
Morgen habe ich einen Termin bei Jan in Altendiez und lasse die Spur einstellen. Und ggf. montiere ich noch andere REifen. Will zwar nicht bei richtigem Winterwetter fahren, aber brauche doch Reifen, die etwas Kühle und Nässe abkönnen ... und nicht wie rohe Eier gefahren werden müssen.
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Ich fahre die original Bridgestone die 2.Saison (nun knapp 12tkm) auf meinem ND160 RF und habe auch schon 2 Fahrtechniktrainings damit gemacht, die auf (teilweise) bewässerter Strecke stattgefunden haben.
Meine bisherigen Erkenntnisse zum Bridgestone: wenn der Reifen kalt ist, baut er spürbar weniger Grip auf und noch schlimmer ist das auf nasser Fahrbahn. Mit richtig(!) warmen Reifen hingegen beim Fahrtechniktraining am Rundkurs hält er auch bei extremer Nässe - das hätte ich dem Reifen so niemals zugetraut .... auch die Aquaplaning Notbremsung bei 5cm tiefem Wasser hat er bravourös gemeistert!Das Problem dabei ist, dass ich im öffentlichen Strassenverkehr den Reifen nur im Sommer bei Trockenheit so richtig auf Temperatur bekomme. Beim normalen Cruisen (mit der Frau
) schaff ich das meistens nicht. Und bei kühlen Temperaturen und Regen ist es richtig schwierig. Von daher pass ich in solchen Situationen immer richtig gut auf mit dem Gasfuss.
Hat jemand Anderes meine Erfahrungen in gleicher oder ähnlicher Form auch gemacht?
UND noch wichtiger: habt ihr mit anderen Reifen das Phänomen nicht mehr oder gar noch deutlicher? - Gerade UHP Reifen sind ja noch kritischer im Hinblick auf die richtige Betriebstemperatur, oder irre ich mich?
Naja, im Alltag bringe ich den REifen bestimmt nicht auf Temperatur... da würde mir die Rennleitung auf dem Weg vom Parkhaus bis zum Stadtausgang den Führerschein abnehmen. Bleibt nur höchste Vorsicht und alle anderen schon beschriebenen Maßnahmen.
Geärgert hat mich diese fehlende Vorankündigung und harte Reaktion.
Ich hatte mal vor über 25 Jahren auf einem Saab mal Michelin, als die noch völlig auf Langzeithaltbarkeit gesetzt haben. Die hatten noch Profil, waren aber so hart geworden, dass sie sich nicht mehr abfuhren. Bei Nässe konnte man die auch nicht mehr fahren - aber man hat es früh gemerkt, das Vorsicht angesagt waren (kamen dann auch runter...)