Beiträge von hifi_nok

    Genau das ist so ein Punkt, den man im stresslosen Umfeld probieren sollte.


    Als erstes die Ursachenforschung: Warum liegt der Punkt "neben" der eigentlichen Strecke? Hier gibt's mehrere Möglichkeiten, hier nur zwei:


    1) In der Planungssofti rutschte uns der Punkt beim "setzen" ein kleine wenig neben der Straße. Kann man iognorieren und nächstes mal einfach besser machen.
    Jetzt kommt - zumindest bei Garmin - die Unterscheidung, welche Art von Wegpunkt. Aber das würde jetzt zu weit führen.


    2) Man hat die Route von einem Kumpel bekommen, der anderes Kartenmaterial einsetzt und dort ganz leichte Abweichungen vorhanden sind.


    Jetzt gibt es zwei Möglichkeiten:


    Man meckert auf die komplett unfähige Sch...technik.
    Natürlich kann die Technik sch...e sein, aber das ist oftmals nur die halbe Wahrheit.


    Oder


    Man(n) versucht das Verhalten der Technik zu ergründen, um beim nächsten Mal den Fehler zu umgehen und/oder sich einen eigenen Workflow angewöhnen.


    Es muss auch klar sein, dass hinter diesen ganzen GPS-Navi-Technik auch immer irgendwie die Philosophie des Herstellers und sogar der Programmierer durchkommt. Da muss man sich manchmal durchkämpfen oder auch irgendwann feststellen "nee, wir passen nicht zusammen".

    Wenn du von Punkt A nach Punkt B willst und dabei sogenannte Routenvermeidungen (Autobahn usw.) im Navi eingibst, ist und bleibt es eine simple A -> B-Navigation.



    Es gibt aber auch andere Möglichkeiten, hier mal ein simples „Urlaubsbeispiel“:



    Nehmen wir folgende Situation an: Unsere Unterkunft liegt im Elsass in der Nähe des Rheins. Wir wollen eine schöne Rundfahrt durch die Vogesen machen und zum späten Nachmittag wieder im Hotel sein.



    Gehen wir von Fotostopps, Futter- und Pinkelpausen usw. aus, ist ein „gesundes Maß“ eine Fahrzeit von 6 Stunden, was ca. 300 Km ergibt. Wohlgemerkt: Rundreise in einer Gegend, die du nicht kennst, von der du keine Straßen/Ortsnamen hast, kurvenreich, ungefähre Zeitvorgabe und Streckenlänge. Das plane mal bitte mit dem MZD oder mit anderen integrierten Navis.



    Im Beispiel verwende ich Basecamp, die Softi von Garmin. In den Routenvorgaben können Profile für unterschiedliche Fahrzeuge vorgeben werden. Das heißt, auf Basis eigener Erfahrungen können die Durchschnittsgeschwindigkeiten auf verschiedenen Straßentypen angegeben werden. Sogar für Mountainbiker oder Wanderer sind diese Vorgaben möglich.



    Hier sieht man mein Ergebnis der geplanten Strecke. Wie gewollt eine Strecke, die eine für mich sinnvolle Kombination aus zügiger Schnellstraße und kurvenreichen kleinen Straßen ist. Die „Zusammenklickerei“ hat vielleicht 2 Minuten gedauert.Selbstredend können auf Wunsch auch noch besondere Ausflugsziele berücksichtigt werden. Ein Ausschnitt:



    route.jpg



    Während der Planung können die Routeneigenschaften kontrolliert werden.
    eigenschaft.jpg



    Hier sehen wir: 297 Km, Fahrtdauer 5:50. Das darf wohl als Punktlandungfür unsere ursprüngliche Idee angesehen werden. Und diese Planung kannst du im Vorfeld deines Urlaubes erledigen und als „Routensammlung“ in unbegrenzter Anzahl nach eigenen Ideen, Empfehlungen und Erfahrungen vorbereiten.



    Die eigentliche Kunst im Umgang mit der ganzen Technik kommt dann, wenn aus irgendwelchen Gründen von der geplanten Route abgewichen werden muss. Wie verhält sich jetzt Mensch und Maschine bei Neuberechnungen? Warum will er mich unbedingt zu einem Punkt führen, den ich aber nicht anfahren kann. Wie kann ich das umgehen? Kann ich auch unterwegs die Route im Gerät noch verändern? Das ist aber alles kein Hexenwerk, man muss es einfach nur üben. Die täglichen Hausstrecken bieten sich dafür förmlich an.



    Na klar, nicht jeder benötigt diese Form der Planung oder will das. Das ist einfach so. Aber diejenigen, die das wollen, können mit dem MZD nichts anfangen, weil ein Routenimport nicht möglich ist.

    Gernot, mach mal lieber ein Bild mit dem Navi am Handbremshebel :D


    Der Sauger von RAM-Mount ist hervorragend, den gibt's sogar in einer 3er-Ausführung. Gut, dann kann man nicht mehr durch die Scheibe sehen, dafür hebt man wahrscheinlich das ganze Auto damit an.
    https://skyfox.de/RAM-MOUNTS-8…h--RAP-365-224-1BU--.html


    Wer mit "RAM Mount" nix annfangen kann... Es gibt wohl kein tragbares Gerät, was man mit RAM Mount nicht befestigen kann. Das System ist nicht gerade hübsch, wirkt zum Teil "derb verarbeitet", ist aber äußerst stabil und extrem vielseitig. Von anschraubbaren Festinstallationen über Saugnäpfe bis hin zu großen Klemmen kann das System eigentlich überall eingesetzt werden.


    Einziger Nachteil bei RAM Mount ist die häufige Verwendung von Zollgewinden.


    Mit dieser Klemme kann übrigens die Action-Cam am Überrolbügel befestigt werden:
    https://skyfox.de/RAM-MOUNTS-8…1-Zoll----RAP-B-401U.html


    Aufpassen muss man bei RAM Mount immer bei der Kugelgröße. Im üblichen Consumer-Bereich wird die 1-Zoll-Kugel verwendet.

    Ganz vergessen: Für die Weltreisenden können auf vielen Garmin-Geräten (nicht auf allen) auch entsprechende Karten geladen werden. Dabei gibt es Karten von Garmin, in vielen Fällen können auch freie OSM-Karten genutzt werden. Einschränkungen kann es dann aber bei der Routenberechnung oder Straßensuche geben.


    Freie OSM-Karten z. B.:
    http://freizeitkarte-osm.de/garmin/de/weitere-laender.html


    http://www.raumbezug.eu/ag/internet/osmGarmin.htm



    OSM Karten für Garmin Geräte
    Diese Seite enthält Karten für Garmin GPS-Geräte basierend auf OpenStreetMap (OSM) Daten
    osm.thkukuk.de



    Vorsicht: in einigen, ganz wenigen Ländern ist der Einsatz/die Einfuhr von GPS-Geräten verboten, z. B. Kuba.


    Zitat:
    Die Einfuhr von Funksprechgeräten, Satellitentelefonen und GPS-Geräten ist nicht gestattet bzw. bedarf der vorherigen Genehmigung der zuständigen kubanischen Behörden. Laptops, Kameras und Mobiltelefone mit GPS-Funktion sind hiervon nicht betroffen.


    Ganzer Text:


    Kuba: Reise- und Sicherheitshinweise
    Letzte Änderungen:Gesundheit - Aktuelles
    www.auswaertiges-amt.de

    Hi Frostbox,


    leider gibt's bei den Kisten immer wieder den berühmten Zielkonflikt.


    Damit das Teil bei Nichtgebrauch keinen Platz wegnimmt, soll er möglichst klein leicht sein. Andererseits soll der Bildschirm möglichst groß sein und der Akku "ewig" laufen. Er soll meine Routenpräferenzen optimal umsetzen, leider weiß ein doofer Siliziumchip nicht, was meine Vorlieben sind. Manche wünschen sich die Option "schöne Route", ohne selbst erklären zu können, was eigentlich "schöne" Routen sind.


    Er soll situationsbedingt eine "optimale" Route neu berechnen (z. B. bei Baustellensperrungen) andererseits will sich keiner mit den Vorgaben für Neuberechnungen auseinandersetzen.


    Für manchen ist es uninteressant, ob es graue, harte WP oder Abbiegepunkte sind, andererseits können diese Unterscheidungen massiven Einfluss auf die Rechenergebnisse und dem Verhalten der Geräte haben.


    Manche wollen ihre Urlaubsfahrten "wie in alten Tagen" mit Reiseführer, Karten und Empfehlungen planen, andere wollen einfach "auf Knopfdruck" alles haben.


    Wenn du dir Tourvorschläge aus dem Netz laden möchtest, ist z. B. wichtig, wie viele Touren gespeichert werden können und ob es dabei auch noch sonstige Beschränkungen bei der Anzahl der max. möglichen Routenpunkte oder Abbiegepunkte gibt. Wenn ja, wie kann man evtl. diese Beschränkungen umgehen (z. B. auf externer Speicherkarte oder als Luftline speichern)? Wie einfach ist der Routenimport, welche Softi ist erforderlich und können alle Datenformate gelesen werden? Wenn nicht, wie kann ich Datenformate konvertieren. Was ist zu tun, wenn der Touren-Download auf anderem Kartenmaterial entstand und auf meinem Gerät gibt's deswegen Fehlermeldungen. Kann ich Download-Tracks simpel als Route konvertieren?


    Deswegen wäre mein Tipp der Garmin Zumo 395: Stabiles Gehäuse, noch relativ einfach zu bedienen, nicht zu groß, brauchbares Display, in der Ausstattung nicht übefrachtet, aber schon aureichend für den ambitionierten Nutzer oder evtl. wachsenden Anprüchen.

    Ich stehe nämlich zu meiner Behauptung, dass wir hier immer noch eine enthusiastische Minderheit sind, auch in Bezug auf MX-5-Fahrer. Die meisten interessiert die intensive Routenplanung gar nicht, selbst das Navi wird nur ab und zu mal benutzt.

    Ja, sicherlich. Es gibt auch bestimmt jede Menge Fahrer, die den MX einfach nur chick finden und damit zur nächsten Eisdiele fahren. Alles kein Problem. Es gibt aber auch die, die Straßenkarten kaufen, passend zerschneiden und laminieren. Die Routen werden dann mit Marker eingezeichnet. So sind "wir" jahrelang mit dem Motorrad durch Europa gefahren. Andere setzen eher auf Papierlisten wie bei einem Roadbook.


    Allerdings gibt es auch eine andere MX5-Klientel, wie hier und in anderen Themen die Fragen bezüglich Routenimport usw. zeigen. Und solange es diese Klientel gibt und solange das MZD das nicht bietet, wird es diese Diskussionen geben.


    Von mir aus hätte gar kein Navi eingebaut werden müssen. Dafür lieber eine kleine "Plattform" auf dem Armaturenbrett mit 12 Volt-Anschluss und jeder kann selbst entscheiden ob er mit Handy, Motorradnavi oder Aldi-Sparmodell fährt.

    Ich sehe das integrierte Navi sehr zwiespältig.


    Für einfache A -> B-Navigation ist das Ding nicht schlecht. Helles und brauchbares Display und die Kiste rechnet auch ausreichend schnell.


    Allerdings sehe ich es ähnlich wie andere hier, das Konzept das Navis passt nicht zum Auto. Stichwort Routenplanung, Austausch von Routen, Trackauswertung usw.


    Es gibt nicht DAS Navi. Vor allem Anfänger haben es nicht einfach, weil auch eine Vielzahl an Begriffen neu auf sie "einschlägt" und diese Begriffe auch nicht "normiert" sind. So wird von Wegpunkten, harten Wegpunkten, weichen Wegpunkten, grauen Wegpunkten, POI, Favoriten, Routenpunkten, Abbiegepunkte usw. gesprochen. Was ist der genaue Unterschied zwischen Track und Route? Wie erfolgt überhaupt eine Routenplanung? Nur am PC, nur im Gerät oder beides? Oder wird einfach nur ein Zielpunkt angegeben und die Option "kurvenreiche Strecke" genutzt? Will man sich eine Datenbank mit Routen, Ausflugszielen und Reisen am PC aufbauen? Wird eine Trackaufzeichnung benötigt? Wenn ja, wie werden die Tracks im Urlaub verwaltet? Es gibt sogar Geräte, die einen drahtlosen Austausch von Routen mit anderen Geräten ermöglichen (z. B. der Garmin Montana). Sollen evtl. sogar spezielle Karten genutzt werden (z. B. OSM- oder Topo-Karten)? Sollen auch Navi-Ansagen erfolgen? Manche Geräte benötigen dafür spezielle Aktiv-Halterungen. Sollen die Anzeigen im Navi konfigurierbar sein?


    Und nicht zu verachten: Wie erfolgt die Befestigung im Auto, ist eine Stromversorgung erforderlich oder reicht ein integrierter Akku aus?


    Daher sind spezielle Gerätetipps nicht ganz einfach, weil die persönlichen Bedürfnisse einfach zu unterschiedlich sind und nicht selten wachsen auch im täglichen Gebrauch mit mehr Erfahrung die Wünsche.


    Im Augenblick habe ich mittels RAM-Mount-Halter den Garmin Zumo 390 als "Routenspezi" (Nachfolger ist der Zumo 395). Dazu habe ich die 12-Volt-Steckdose angezapft und ein kleines Kabel in den Spalten des Armaturenbrett verlegt. Lediglich die letzten 10 cm Kabel bleiben sichtbar. In die Aktivhalterung des Gerätes (d. h. Motorradhalter mit Stromversorgung) wird der Zumo einfach eingeklickt und er wird permanent mit Strom versorgt.


    Wer das Zusammenspiel Navi und PC benötigt und sich ein Archiv an Routen und anderen Reiseinfos aufbauen möchte und vielleicht sogar noch mit alternativen Karten arbeiten will/muss, wird um Garmin nicht vorbei kommen. Das wird dann besonders interessant, wenn z. B. noch ein Handheald-Navi oder Fitness-Tracker dazu kommt (z. B. für die Wanderung, Fahrrad, Kanuwandern usw).


    Wer ohne Computer vorgehen möchte/muss, sollte sich unbedingt ansehen und probieren, wie die Routenplanung im Gerät erfolgt. Auf den kleinen Displays kann das je nach Softi-Ergonomie manchmal ein ziemliches Geduldsspiel werden.


    Auf Gimmicks wie Freisprecheinrichtung, MP3-Player, Verkehrsfunk usw. kann in einem "Tour-Navi" für den MX verzichtet werden, daher muss es nicht das jeweilige Spitzenmodell der Hersteller sein.

    Durch die Teilkasko werden im Normalfall keine Vandalismusschäden übernommen. Ein Problem beim Cabrio ist aber die Abgrenzung zum versuchten Einbruchsdiebstahl, siehe auch
    http://advotas.de/aktuelles/ve…echt/versicherungsrechti/


    Hier im Ratgeber der Cosmos-Versicherung
    Zitat:
    Wurde ein Gegenstand aus dem Cabrio gestohlen, handelt es sich um einen Einbruch. Der Schaden wird von der Teilkasko übernommen, wenn es sich um einen festverbauten Gegenstand handelt. Wenn es sich um einen nicht festverbauten Gegenstand handelt, wird dieser gegebenenfalls von der Hausratversicherung übernommen. Wurde beim Einbruch auch das Verdeck zerstört, wird der Schaden auch von der Teilkasko übernommen. Handelt es sich aber um Vandalismus, der nur die Zerstörung des Verdecks zum Ziel hatte, leistet nur eine Vollkasko.


    Ganzer Text
    https://www.cosmosdirekt.de/au…rung/cabrio-versicherung/


    Und da wird's natürlich mit der Beweisführung bei einem versuchten Einbruch sehr schwer. Spannend wird's natürlich, wie sich z. B. die eigene Hausratversicherung verhält, wenn z. B. die Sporttasche aus dem innenraum geklaut wird und der Schaden des Daches in Rechnung gestellt wird.


    Also entweder die schlecht gelaunten und hungrigen Mastinos oder eine Vollkasko.