Hallo Thomas,
an der Stelle müssen wir uns zumindest ganz oberflächlich tatsächlich mit den von dir gesetzten Routenpunkten beschäftigen. Wie gesagt, ganz oberflächlich und das betrifft jetzt auch nur die Planung mit Basecamp innerhalb der Garminwelt.
Wenn du dir weiter oben das Bildchen mit den Routeneigenschaften ansiehst, erkennst du hinter den einzelnen Punkten den Hinweis "kein Alarm". Folgerichtig gibt es auch "Alarm". Das kannst du selbst einstellen und natürlich hat das Auswirkung auf das Rechenverhalten. Bei "Alarm" will das Gerät während der Route in jedem Fall dort hin fahren. Selbst wenn du z. B. wegen einer temporären Sperrung dort nicht hinkommst, wirst du ständig vom Gerät angepöbelt.
Warum? Deine Vorgabe beinhaltet, dass dieser Punkt sehr wichtig ist, z. B. weil dort ein Treffpunkt mit anderen ist. Hinzu kommt, dass dieser "Alarmpunkt" weitere Infos enthalten kann, wie z. B. eine längere Pausenzeit, die in der Routenplanung berücksichtigt wird.
Dann gibt es jetzt zwei Möglichkeiten, wenn du diesen Punkt nicht anfahren kannst:
Du gehst im Gerät in die Routenplanung und nimmst diesen Punkt einfach raus.
Komfortabler: die meisten Geräte haben ein "Knöpchen", der eine Funktion wie "Punkt überspringen" enthält. Damit wäre das Problem ganz schnell vom Display.
Setzt du in deiner PC-Planung alle Punkte auf "kein Alarm", musst du diesen Punkt nicht zwingend anfahren. Musst du z. B. wegen der Absperrung eine kleine Umleitung fahren, erkennt das Gerät früher oder später, dass du wieder auf der geplanten Route bist und arbeitet ohne Pöbelei weiter. An der Stelle hat dann wieder das Verhalten der Neuberechnung beim Verlassen der Route Auswirkung. Auch da gibt's dann wieder diverse Einstellungen. Denn das Gerät kann natürlich nicht unterscheiden, ob dein Umweg von dir gewollt wurde oder nicht, soll dann das Gerät neu berechnen oder nicht.
Deine zweite Überlegung ist so ziemlich der Supergau innerhalb einer Gruppenfahrt. Da MUSS eine klare Ansage des Guide erfolgen. Hier kann vielleicht das Gruppenverhalten ERFAHRENER und sicher fahrender Motorradgruppen übernommen werden:
Gruppen nicht zu groß, lieber in mehreren unabhängigen Gruppen aufteilen. 20 Fahrzeuge sind selbst für Motorradgrupen viel zu groß. Vorne fährt der Tourguide - klar. Im vorderen Teil der Gruppe die langamen Teilnehmer der Gruppe! Die Schnellsten am Ende, denn ihnen fällt es wahrscheinlich leichter den Anschluss zu halten, wenn z. B. bei Überholvorgängen die Gruppe in die Länge gezogen wird. Ganz hinten der "Lumpensammler", der erstens gut fahren kann und zweitens natürlich ebenfalls die Strecke kennt. Und ganz wichtig: Innerhalb der Gruppe wird nicht überholt und jeder achtet auf seinen HINTERMANN! Denn die Spitze bekommt es unter Umständen gar nicht mit, wenn der "Schwanz" abreißt, deshalb muss praktisch von "hinten nach vorne" durch langsames Fahren oder sogar anhalten signalisiert werden, dass "hinten" irgendwas nicht stimmt.
Sollte aus irgendwelchen Gründen ein Führungswechsel erforderlich werden, muss das allen Teilnehmern beim nächsten Stopp klar gemacht werden.
Hier auch mal vom ADAC für's Gruppenfahren bei der Zweiradfraktion, was natürlich für Autogruppen abgewandelt werden muss. "Versetzt fahren" ist bestimmt keine gute Idee bei Autogruppen
https://www.adac.de/infotestra…fahren/gruppenfahren.aspx