Beiträge von hifi_nok

    Die Probleme hast du in anderen Autos auch. Mein Golf etwa "konnte" nur RSAP. Als ich dann auf WP umgestiegen bin, hatte ich ein Nokia-handy das mit der (Nokia-)FSE nicht kommunizieren konnte.

    Es gibt Standards im BT-Bereich. Wieso wird dieses "alte" Handy von allen Gerätschaften im Haushalt erkannt nur im MZD nicht? Entweder taugen die Standards nicht oder jemand hat beim MZD seine Hausaufgaben nicht gemacht oder es sollten ein paar Cent bei Lizenzgebühren gespart werden... ich weiß es nicht.

    Was ich mich eher frage, @benutzer-sama, wo kann ich auf der Landstraße 130 fahren? Meines Wissens gibts da ne Spaßbegrenzung von 100 km/h.

    Jain.....


    Aber zum Glück hilft da Blick in die deutsche Straßenverkehrsordnung weiter.


    Hier mal die entscheidenden Passagen aus § 3 StVO

    (3) Die zulässige Höchstgeschwindigkeit beträgt auch unter günstigsten Umständen...

    ....2. außerhalb geschlossener Ortschaften


    c) für Personenkraftwagen sowie für andere Kraftfahrzeuge mit einer zulässigen Gesamt-
    masse bis 3,5 t, 100 km/h.

    Diese Geschwindigkeitsbeschränkung gilt nicht .... sowie auf anderen Straßen mit Fahrbahnen für eine Richtung, die durch Mittelstreifen oder sonstige bauliche Einrichtungen getrennt sind. Sie gilt ferner nicht auf Straßen, die mindestens zwei durch Fahrstreifenbegrenzung (Zeichen 295) oder durch Leitlinien (Zeichen 340) markierte Fahrstreifen für jede Richtung haben.


    Ganzer Text
    https://www.stvo.de/strassenve…nung/91-3-geschwindigkeit


    In Kurzform: Hat die Landstraße mind. 2 Spuren in Fahrtrichtung, darf auch schneller gefahren werden. In der Regel wird es aber so sein, dass dann wieder durch diese kleinen bunten Schildchen am Wegesrand eine Höchstgeschwindigkeit angegeben wird. Die kann aber auch über 100 Km/ liegen, wie z. B. im Süden vor Berlin der Ausbau der B101 mit 120 Km/h.

    Hi page,


    leider ist da jetzt keine Antwort mit dem Kerninhalt "das isses" möglich.


    Du hast einige Punkte aufgelistet, die für dich sehr wichtig sind:
    Routenplanung am PC
    Offline-Navigation (also Karte auf dem Endgerät)
    länderübergreifende Navigation
    Trackaufzeichnung


    Das sind erst einmal recht banale Anforderungen, die die modernen Moped-Navis eigentlich alle erfüllen. Da müssten sogar recht einfache Gerät reichen. Wenn dir die Trackaufzeichnung sehr wichtig ist, solltest du dir diesen Punkt auch sehr genau ansehen, da gibt's zum Teil dramatische Unterschiede. So können in einigen Geräten sogar die Aufzeichnungsintervalle konfiguriert werden (Zeitintervall, Strecke oder Richtungsänderung). Manche können die Tracks nach deinen Speichervorgaben (z. B. tageweise) auf zusätzlichen Speicherkarten auslagern, so dass praktisch keine Beschränkungen vorliegen. An der Stelle schwächeln einige Geräte. Die können zwar einen Track aufzeichnen, aber der liegt in einer einzigen Datei und ich kann im Nachgang versuchen die Tracks zuzuordnen.


    Je nachdem, wie wichtig dir Tracks sind, ist es vielleicht eine Überlegung wert, ein Outdoorgerät als reine Trackaufzeichnung zu nutzen (z. B. die etrex-Baureihe von Garmin).


    Zumindest bei den Garmin ist es so, dass diese Tracks mit der hauseigenen Softi Basecamp am PC ausgewertet werden können.



    Bei Handys hast du oft das Problem der Routenübertragung vom PC ins Gerät.


    Grundsätzlich: Es gibt diese Möglichkeit. Mit speziellen Tools können die verschiedenen Dateiformate konvertiert werden, exemplarisch sei hier nur RouteConverter genannt. Damit lassen sich sogar Routen planen
    https://www.routeconverter.com/home/de


    Wie dann die Route vom PC ins Handy kommt, ist auch wieder unterschiedlich. Per e-mail oder einfach per Datenkabel, das hängt von der eingesetzten App ab und natürlich muss die App die Funktion des Importes überhaupt beherrschen. Die Sache mit der Übertragung per email kann aber manchmal etwas tricky sein.


    Zumindest bei der Telekom ist es so, dass du eine abgespeckte Version von Navigon kostenlos nutzen kannst, diese Version kann aber kostenpflichtig erweitert werden.
    https://www.telekom.de/hilfe/m…navigon-select-erklaerung


    Zu diesen Erweiterungen gehört u. a. das Routenmodul, mit dem die Möglichkeit besteht Routen zu planen, archivieren oder vom PC zu importieren. Auch eine länderübergreifende Navigation funzt völlig problemlos, sofern die passenden Karten auf dem Gerät installiert sind. Eine Trackaufzeichnung wäre ebenfalls möglich.


    Ob der Track aber auf den PC überspielt werden kann, da muss ich passen, habe ich noch nie probiert.

    Der Bass ist mir persönlich etwas zu vorlaut und nicht besonders konturiert (wie auch).

    :thumbsup:


    War das Erste, was ich machte, als ich mich näher mit den Einstellungen beschäftigte. Grausam, in Neutralstellung "schlägt" der Bass alles tot und die Membran wabbelt undefiniert hin und her. Hinzu kommt eine eher suboptimale Sprachverständlichkeit des Gesamtsystems.


    Ist natürlich jetzt meine ganz persönliche Meinung, aber was ich am "MZD-Entertainment" positiv bewerten kann, ist nicht viel, denn...


    ... ein älteres Nokia-Handy wird nicht erkannnt.
    Wieso kann man keine Lautstärke als "Grundlautstärke" einstellen. Wird die Zündung eingeschaltet, ist das Radio immer in dieser selbst definierten Lautstärke.
    Wieso lassen sich Navi-Ansagen in der Lautstärke regeln, Verkehrsdurchsagen aber nicht?
    Eine "Datenbank" die MP3-Tags "verbessert", ist auch nicht jedermanns Sache.
    Einfach mal auf dem Display einen anderen Radio-Sender antippen...???


    Display... doch, das ist gut.


    OK, bei über 80 dBA Fahrgeräusch liegen sowieso die Ohrstöpsel griffbereit in der Mittelkonsole und Radio/USB ist im "Ruhemodus".


    Das ganze MZD wirkt wie nicht zu Ende gedacht. Wieso sind diese Minischalter für ESP, Spurassistent, iLoop usw. so eingebaut, dass sie nur als Rätsel erkennbar sind und wieso sind diese Funktionen nicht im MZD unter dem Punkt Fahrzeugkonfiguration? Dort wird ja auch das Licht usw. konfiguriert.


    Als Sahnehäubchen eine "ungewöhnliche" Software-Ergonomie.


    Mein ganz persönliches Fazit: Nie wieder kritisiere ich das System in unserem "Wolfsburger".


    Aber OK, nobody is perfect und solange das Wägelchen diesen unglaublichen Suchtfaktor hat, stufe ich das MZD-HighTech-Bose-Entertainment als Schönheitsfehler ein.


    Wie gesagt, alles meine ganz persönliche Meinung.

    ....
    muss nicht erst ins Stadtzentrum fahren, damit der Punkt als erledigt abgehakt wird. Anderenfalls will auch Calimoto unbedingt noch zu diesem Punkt, was nerven kann.

    Das "alte Problem". Das darf man aber eigentlich keinem System als Fehler ankreiden. Denn der doofe Sizliziumchip kann nicht unterscheiden, ob der Punkt gewollt ist oder versehntlich dort gesetzt wurde.


    Wenn ich dir den Tipp geben darf...


    Setze keine Routenpunkte in den Kreuzungbereich, in kleinen Orte. Sehr oft rasten die Punkte in der Orts- oder Kreuzungsmitte ein. In Ortsmitte kann das auch manchmal eine Fußgängerzone sein, in der Kreuzung kann das auch die Gegenrichtung sein. "Kringelfahrerei" ist dann das Ergebnis. Sollte das passiert sein, muss der auf der Tour der menschliche Geist der Maschine überlegen sein :D


    Routenpunkte also lieber deutlich vor und/oder hinter Kreuzungen/Ortschaften setzen.


    Auch "sehr beliebt"... ein Route wird über ein kleines Teilstück Autobahn geplant, dabei rutscht der Routenpunkt auf die Gegenfahrbahn. Klar, wo das Gerät bei der nächsten Ausfahr hinfahren möchte ;)


    Deshalb ist die Routenplanung im Gerät immer etwas tricky. Kleines Display, dann auch noch über das kleine Display die Finger schieben, je nach Zoom verliert man den Überblick...



    ... und auf dem Moped sind im kalten Dauerregen auch noch die Pfoten klamm :D

    Wie gesagt, ich habe ein TomTom fürs Auto und fürs Motorrad. Ich habe mich da ausgiebig mit beschäftigt - diese Wegpunkte, die unbedingt abgefahren werden müssen, sind echt ärgerlich. TomTom hat auch keine Taste, um die als "besucht" zu markieren.

    ...auch nicht "überspringen" oder so ähnlich?


    Bei Motorradtouren klappt das sehr gut - sobald der Hintermann zurückfällt, wird man selbst langsamer oder bleibt stehen. Das habe ich schon auf vielen Touren so erlebt. Nur kann man mit dem Motorrad viel leichter am Straßenrand anhalten. Wenn 20 Käfer hintereinander her fahren ist das schon problematischer. :)

    Mit 'nem Käfer kann man ja auch nicht überholen


    (duckundweg)

    Nachdem mir ein Freund nun sein Rider 410 präsentiert hat, bin ich mit meinen Naviwünschen nun doch wieder deutlich angefixter...

    Das ist ja das, was weiter oben schon erwähnt wurde. Man beschäftigt sich im laufe der Zeit näher mit der Materie oder sieht bei anderen Funktionen die man vorher gar nicht kannte und schon beginnt der Kreislauf mit der Suche nach DEM Navigationsgerät von vorne :D


    Gegen Handy-Navigation spricht eigentlich nicht viel. Auf dem Motorrad ist natürlich ein mechanisch sehr robuster Aufbau und natürlich die Wetterfestigkeit ein wichtiges Thema. Auch ein stark spiegelndes Diplay kann da manchmal nerven, wenn sich z. B. die Reflexstreifen von der Motorradjacke im Display spiegeln.


    Bei der Handynavigation muss aber darauf geachtet werden, wie das mit den Karten funzt. Manche Systeme greifen permanent auf Offline-Karten zu, andere nutzen festinstallierte Karten.

    @hifi_nok: Hast Du auch Erfahrungen mit einem TomTom Rider seit dem 410er im Vergleich zum Garmin 395? Nach allem, was ich bisher gelesen habe, halten sich die die Unterschiede in engen Grenzen, mittlerweile auch bzgl. der Software, aber lesen kann man viel... danke!

    Nee, da muss ich leider passen. Ich bin seit ungefähr 18 Jahren im Garmin-Lager.

    Hallo Thomas,


    an der Stelle müssen wir uns zumindest ganz oberflächlich tatsächlich mit den von dir gesetzten Routenpunkten beschäftigen. Wie gesagt, ganz oberflächlich und das betrifft jetzt auch nur die Planung mit Basecamp innerhalb der Garminwelt.


    Wenn du dir weiter oben das Bildchen mit den Routeneigenschaften ansiehst, erkennst du hinter den einzelnen Punkten den Hinweis "kein Alarm". Folgerichtig gibt es auch "Alarm". Das kannst du selbst einstellen und natürlich hat das Auswirkung auf das Rechenverhalten. Bei "Alarm" will das Gerät während der Route in jedem Fall dort hin fahren. Selbst wenn du z. B. wegen einer temporären Sperrung dort nicht hinkommst, wirst du ständig vom Gerät angepöbelt.


    Warum? Deine Vorgabe beinhaltet, dass dieser Punkt sehr wichtig ist, z. B. weil dort ein Treffpunkt mit anderen ist. Hinzu kommt, dass dieser "Alarmpunkt" weitere Infos enthalten kann, wie z. B. eine längere Pausenzeit, die in der Routenplanung berücksichtigt wird.


    Dann gibt es jetzt zwei Möglichkeiten, wenn du diesen Punkt nicht anfahren kannst:
    Du gehst im Gerät in die Routenplanung und nimmst diesen Punkt einfach raus.
    Komfortabler: die meisten Geräte haben ein "Knöpchen", der eine Funktion wie "Punkt überspringen" enthält. Damit wäre das Problem ganz schnell vom Display.


    Setzt du in deiner PC-Planung alle Punkte auf "kein Alarm", musst du diesen Punkt nicht zwingend anfahren. Musst du z. B. wegen der Absperrung eine kleine Umleitung fahren, erkennt das Gerät früher oder später, dass du wieder auf der geplanten Route bist und arbeitet ohne Pöbelei weiter. An der Stelle hat dann wieder das Verhalten der Neuberechnung beim Verlassen der Route Auswirkung. Auch da gibt's dann wieder diverse Einstellungen. Denn das Gerät kann natürlich nicht unterscheiden, ob dein Umweg von dir gewollt wurde oder nicht, soll dann das Gerät neu berechnen oder nicht.




    Deine zweite Überlegung ist so ziemlich der Supergau innerhalb einer Gruppenfahrt. Da MUSS eine klare Ansage des Guide erfolgen. Hier kann vielleicht das Gruppenverhalten ERFAHRENER und sicher fahrender Motorradgruppen übernommen werden:


    Gruppen nicht zu groß, lieber in mehreren unabhängigen Gruppen aufteilen. 20 Fahrzeuge sind selbst für Motorradgrupen viel zu groß. Vorne fährt der Tourguide - klar. Im vorderen Teil der Gruppe die langamen Teilnehmer der Gruppe! Die Schnellsten am Ende, denn ihnen fällt es wahrscheinlich leichter den Anschluss zu halten, wenn z. B. bei Überholvorgängen die Gruppe in die Länge gezogen wird. Ganz hinten der "Lumpensammler", der erstens gut fahren kann und zweitens natürlich ebenfalls die Strecke kennt. Und ganz wichtig: Innerhalb der Gruppe wird nicht überholt und jeder achtet auf seinen HINTERMANN! Denn die Spitze bekommt es unter Umständen gar nicht mit, wenn der "Schwanz" abreißt, deshalb muss praktisch von "hinten nach vorne" durch langsames Fahren oder sogar anhalten signalisiert werden, dass "hinten" irgendwas nicht stimmt.


    Sollte aus irgendwelchen Gründen ein Führungswechsel erforderlich werden, muss das allen Teilnehmern beim nächsten Stopp klar gemacht werden.


    Hier auch mal vom ADAC für's Gruppenfahren bei der Zweiradfraktion, was natürlich für Autogruppen abgewandelt werden muss. "Versetzt fahren" ist bestimmt keine gute Idee bei Autogruppen :D
    https://www.adac.de/infotestra…fahren/gruppenfahren.aspx