Beiträge von hifi_nok

    Hi Skoddy,


    bin jetzt etwas überrascht. Was'n für 'ne exe? Ich habe das nicht als Selbstentpacker gemacht. Ist einfach eine gezippte gpx-Datei.


    Aber egal, im Anhang die Pässe als txt und csv - auch wieder gezippt. Sind die gleichen Daten, wie in Beitrag #15


    Falls das mit dem zip nicht klappt, habe ich die Pässe auch als "reine" txt angehangen

    Einen Schmankerl hab ich noch ;)


    Ebenfalls eine Sammlung an besonderen Anfahrpunkten: Hier sind's einige besondere "Touristenstraßen" in den Alpen. Meistens als Wegpunkt, ich habe aber auch aus eigener Er"fahrung" kleine Streckenabschnitte drin, die in eine Route eingebaut oder erweitert werden können, wie z. B. die aberwitzige Serpentinenstrecke Montvernier, die Schlucht von Saint-Auban, die zu den legendären Balcony Roads zählt oder auch die Zillertaler Höhenstraße.


    Auch hier wieder ein Mix aus verschiedenen Quellen und eigenen Anfahrten. Und genau wie bei den Pässen gilt: Einige Straßen sind nicht (mehr) befahrbar oder auch temporär gesperrt.

    Bevor ich blinden Aktionismus an den Tag lege....


    Besteht Interesse, dass ich einmal die prinzipielle Vorghensweise (nach obigen Muster) zeige, wie man mit Routen umgeht, die man sich im Download organisiert hat?

    Im Forum kam ja auch der Wunsch auf, Routen als Download zur Verfügung zu stellen. Das ist sicherlich ein nettes Gimmick, aber nur in den seltensten Fällen kann man die Routen 1:1 übernehmen. Letztlich richtet sich ja eine Tour auch immer nach dem Start- und Zielpunkt. Manche wollen auch nur einen kleinen Streckenabschnitt übernehmen, andere wollen erweitern. Wie also solche Touren anpassen oder umbauen?


    Die Planung kann für einen besonderen Urlaub lange im Vorfeld ausgearbeitet werden. Hierzu nutze ich dann verschiedene Quellen, wie Reiseführer, i-net, Bildbände, Erfahrungen von anderen usw.


    Natürlich gibt's viele Wege der Routenveränderung, hier beschreibe ich mal in groben Zügen die möglichen Optionen am Rechner mit der kostenlosen Garmin-Softi "Basecamp". Die Weiterentwicklung der Softi wurde vor einigen Jahren eingestellt, trotzdem bietet Garmin die Softi noch als Download an.


    Ein paar Anmerkungen zu Basecamp: Basecamp ist polarisierend. Manche hassen die Softi, andere lieben sie. Dazwischen gibt's nichts. Aber wie jede andere Softi in diesem Einsatz-Gebiet MUSS man sich länger und intensiv damit beschäftigen. Das hängt auch damit zusammen, dass vor allem Newbies mit einer für sie fremden Sprache klar kommen müssen. Da gibt's Shapingpoints, Waypoints, Gitternetze, Kartenbezugssystem, Tracks, Routen.....


    Erschwerend kommt hinzu, dass diese ganzen Planungsprogramme eigentlich eine "Zweiteilung" enthalten. Die eigentliche Software, mit der wir planen, archivieren, auswerten usw. Und dann das Kartenmaterial, dass "irgendwie" mit der Planungssofti verbunden werden muss. Bei Basecamp hat man auch dazu zwei grundsätzliche Wege. Man kann das Kartenmetrial der GPS-Geräte nutzen, in dem man diese Karte auf dem Rechner installiert. Das ist auch ratsam, damit für die Planung und später auf der Tour mit einem Garmin-Gerät identisches Kartenmaterial eingesetzt wird. Oder man nutzt sog. OSM-Karten. Das sind meistens kostenlos erhältliche Karten, die auch sehr gut und auch sehr aktuell sind. Viele von diesen Karten beinhalten auch autom. Straßenrouting. Damit kann die die Route sowohl in Basecamp als auch im Navigerät berechnet und im Navigarät auch angesagt werden. Eine Quelle dieser Karten


    Vorweg: Nach der Planung seiner Route kann man daraus eine GPX-Datei erstellen, die dann natürlich von allen Geräten gelesen werden kann, die mit GPX etwas anfangen können. Was passieren kann, dass bei unterschiedlichem Kartenmaterial die geplanten Routen abweichen können. Bleibt man innerhalb der Garmin-Welt, benötigt man nicht einmal das GPX-Format. Basecamp kann dann die Daten direkt in das GPS-Gerät schicken.



    Da Basecamp in seinen Funktionen sehr vielfältig ist, hier nur ein grober Anriss über die Möglichkeiten:


    Die Oberfläche: Sie sieht nicht nur verwirrend aus, sie ist es auch


    pasted-from-clipboard.png


    Der obere Teil entspricht dem üblichen Windows-Spielregeln mit Menüs und Schaltflächen, die auch anpassbar sind.


    Der linke Bereich ähnelt dem des Windows-Explorer. Hier sind unsere ganzen Daten in einer Verzeichnisstruktur abgelegt. Und wenn wir nix löschen, kann über Jahrzehnte hinweg gesammelt werden :) Daher sollte man sich eine sinnvolle Struktur überlegen, damit man die Daten auch noch nach Jahren zuordnen und verwenden kann. Allein die Optionen im Bereich der Daten-Verwaltung sind sehr umfangreich und würden diesen Rahmen sprengen.


    Das große Fenster zeigt die Karte (hier die Garmin-Karte) und jede Menge bunter Kringel, Linien und kleine Icons. In der Verzeichnisstruktur habe ich "Nordsee" ausgewählt. Jetzt werden mir alle gespeicherten Daten in diesem Gesamtverzeichnis angezeigt. Das sind z. B. die Icon, die für Ausflugsziele, Restaurants, Hotels, Fährterminals usw. stehen. Die "bunten Kringel" sind die einzelnen Rad-Touren vor Ort bzw. die Anfahrt vom Wohnort zur Küste. Je nachdem, ob ich ein "Oberverzeichnis" oder ein "Unterverzeichnis" anwähle, werden die Daten in der Karte gefiltert.


    Moooment.... Rad-Touren mit der Autokarte?

    Würde gehen, ist aber sch...ße.


    Hier seht ihr, dass ich mehrere Karten in Basecamp eingebunden habe:

    pasted-from-clipboard.png



    Hier jetzt die Ansicht der OSM-Freizeitkarte mit zwei vorbereiteten Radtouren im "Alten Land" an der Elbe.

    pasted-from-clipboard.png



    Wie von Geisterhand kann damit auf völlig anderes Kartenmaterial umgeschaltet werden und ich kann mit Basecamp die Touren für den MX, den kleinen Wolfsburger oder Radtouren/Wanderrouten planen.


    Zum Navigieren setze ich zurzeit drei Garmin-GPS-Geräte ein. Zwei für die Räder und einer für den MX. Interessant für die "Handschachteln" an den Rädern: Ich kann die OSM-Karten vom Rechner auf die Geräte übertragen und habe dann immer das identische und immer aktuelle Kartenmaterial. Und wohlgemerkt... alles Offline, kein Internet, kein WLAN erforderlich und es funktioniert auch mit "altersschwachen Notebooks" im Urlaub.



    Während ich meine geplante Route fahre, kann die Trackaufzeichnung mitlaufen. Der Unterschied ist, dass der Track den tatsächlichen Weg aufzeichnet. Wenn ich also aus irgendwelchen Gründen vom geplanten Weg abweiche, kann ich das im Nachgang feststellen. Aber auch für die Statistik (z. B. Höhenmeter beim Wandern) ist der Track hilfreich. Einige GPS-Geräte können auch mit einem Brustgurt gekoppelt werden, der die Herzfrequenz aufzeichnet. Auch das kann dann alles ausgewertet werden. Für die Fotofans besteht die Option, Fotos mit den Geo-Daten zu versehen. Ist aber ein eigenes Thema.


    Als Track-Beispiel eine MX-Runde im Grenzgebiet CH-I mit einigen Statistik-Daten.

    pasted-from-clipboard.png



    Wie schon gesagt, es ist alles nur oberflächlich angerissen. Wie so oft schlummert der Fehlerteufel im Detail bei der Arbeit mit Basecamp. Aber wenn man nicht die Geduld verliert, ist das ein wirklich mächtiges Werkzeug. Bleibt nur der Traum, diese GPX-Daten ins MZD zu bekommen. Aber das wird ein Traum bleiben.

    Noch 'ne Ergänzung.


    Man findet in einigen i-net-Quellen auch Strecken besonderer Touristenstraßen, Wanderwege, Radtouren, z. B. die Deutsche Alpenstraße oder der Elberadweg. Sehr häufig liegen diese Vorschläge dann als sog. Track vor (also eine Wegstreckenaufzeichnung). Viele Endgeräte können aber mit Tracks nicht navigieren. Die zeigen zwar den Track an, aber das war's. Keine Ansagen, keine Neuberechnungen bei Umleitungen, Rest-Kilometer-Anzeige usw. Nicht selten sind auch viel zu viele Punkte in den Tracks enthalten, mit denen viele Geräte/Apps auch nicht klar kommen. Auch dann wird wieder eine der oben genannten Softis erforderlich, um aus einem Track eine Route zu basteln.


    Die Nutzung von Tracks und Routen ist nicht ganz trivial und sehr häufig sehr stark von den Geräte-/App-Fähigkeiten abhängig. Wer seine Fahrt mit den modernen Möglichkeiten der STRAßEN-Navigation nutzen möchte, sollte immer mit Routen arbeiten.


    Es sei denn, man ist in der Wüste oder auf dem Seeweg unterwegs. Da sind dann Tracks die richtige Entscheidung. Ist hier aber wohl nicht soooo gefragt ;)


    Für die Neulinge im Gebiet der Ausflugsplanung mit GPX-Daten habe ich mal als Beispiel die Route Grande Alpes - Frankreich als Track und als Route rangehangen.


    In der Streckenführung sieht man keinen Unterschied. Aber spätestens, wenn eine Strecken-Veränderung am Rechner erfolgt, sieht man das komplett andere Verhalten der beiden Strecken. Aber auch hier gilt: Alles ist von den Möglichkeiten der eingesetzten Softi abhängig.

    Hallo Peter,


    nein, das sind KEINE Routen oder Track-Aufzeichnungen. Hier handelt es sich "nur" um einzelne Wegpunkte mit den GPS-Koordinaten.


    Der sinnvollste Umgang mit diesen Wegpunkten ist sicherlich der Einsatz einer Planungs-Softi am Rechner. Denn hier kannst du auch evtl. "Verwaltungsarbieten" mit den Punkten durchführen. Z. B. nach Ländern/Regionen/Reisegebiet autteilen, Hinweise ergänzen, usw. Die beiden bekanntesten Software-Produkte in dem Sektor sind das kostenlose Basecamp von Garmin und kostenpflichtige QuoVadis. Beide Programme setzen aber mehr oder weniger intensive Beschäftigung mit der Gesamtmaterie voraus. Dazu gehört auch die Integration von Kartenmaterial. Mit diesen Programmen kannst du dann deine Routen nach deinen Vorgaben erstellen, Tracks archivieren ud auswerten, Wegpunkte (wie die Pässe) erstellen und verwalten. Diese Wegpunkte können z. B. Restaurants, Hotels, Sehenswürdigkeiten oder Treffpunkte sein, die du durchaus über Jahre hinweg angesammelt haben kannst.


    Mit Hilfe diese Wegpunkte kannst du dann deine Route zusammenstellen und dabei auch persönliche Besonderheiten berücksichtigen. Z. B. eine Rundfahrt mit einer schnelle Anfahrt in eine bestimmte Region über die Autobahn, dann im Zielgebiet über kleine verwinkelte Straßen mit dem Anfahren bestimmter Wegpunkte und wieder zurück über die Autobahn. Je nach weiteren Freizeitaktivitäten kannst du mit diesen Programmen auch Rad- oder Wandertouren planen, archivieren und auswerten und kannst dann natürlich alle deine gesammelten Wegpunkte auch mit diesen Freizeitaktivitäten kombinieren. Der Große Vorteil dieser PC-Programme: für die eigentliche Arbeit bist du nicht auf das Internet angewiesen. Alle Daten und Karten liegen auf dem Rechner und können somit auch auf einem kleinen Notebook für die Planung genutzt werden, um z. B am Reiseziel noch Veränderungen in deinen Routen vorzunehmen.


    Die Programme beherrschen dann die Möglichkeit aus diesen Routen, Wegpunkten usw. GPX-Dateien zu erstellen. Je nach Endgerätenutzung und den Möglichkeiten der eingesetzten Geräte können dann diese GPX-Dateien auf ein Gerät (Handy, Navi) überspielt werden. Leider behersscht das MZD im MX diese Möglichkeit nicht.



    Eine andere Option ist es, sich nur ein paar Punkte herauszupicken, in eine Handy-App zu überspielen und dann eine Route erstellen lassen, die alle Punkte anfährt. Diese Option ist aber massiv von den Möglichkeiten und auch Fähigkeiten der eingesetzten Handy-App abhängig. Aber letztlich benötigst du dann auch wieder eine Software, mit der du deine gewünschten Wegpunkte nach deinen Kriterien filtern kannst, daraus eine GPX machst und die dann ins Handy überspielst.


    Insgesamt ist der Umgang mit solchen Wegpunkt-Sammlungen kein Hexenwerk, aber auch nichts für "absolut Beginners" in Sachen Routenplanungen-/Vorbereitungen in Eigenverantwortung mit einer Planungs-Softi.

    Vielleicht fangen einige von euch so langsam an, die Sommer-Touren zu planen (so wie ich ;) )


    Im Laufe der Jahre habe ich aus verschiedenen Quellen und mit "eigenen" WP eine ganze Menge an Pässen zusammengesammelt. Dazu gehören:

    Vogesen, Schwarzwald, der gesamte Alpenraum, Pyrenäen, Apennin, Korsika, Sardinien.


    Da die Wegpunkte aus verschiedenen Quellen stammen, sind einige Punkte doppelt vorhanden. Auch sind einige Pässe nicht (mehr) anfahrbar oder nur über übelste Schotterpisten/bzw. Wanderwege erreichbar. Manche Pässe liegen direkt auf einer Staatsgrenze, daher kann es zu Unterschieden in der Schreibweise kommen. In manchen Fällen wurden im Laufe der Jahre die Streckenführungen verändert, so dass einige Wegpunkte "neben" der Straße liegen. ist halt so, aber kleiner Trost: Die Gefahr, sich dort zu verfahren, ist äußerst gering. ;)


    Pässe im gpx-Format

    Zum Thema Fahrtrainings: Eigentlich wäre es eine schöne Nische, wenn es einen Anbieter gäbe, der ein Programm aufsetzt für Fahrer, die die Basics schon beherrschen,

    Genau das ist ein Problem. In ungefähr 60 - 70 unterschiedlichste Trainings auf Moped und im Auto war es "normaler Standard", dass einige Fahrer ihr eigenes Können falsch einschätzten. Für den Trainer ist das eine Scheißsituation. Nimmt er Rücksicht auf diejenigen, die eigentlich eher die Basics trainieren sollten oder zieht er sein "Fortgeschrittenen-Kurs" durch, ohne dass der Newbie ein Chance hat, eine Übung sauber zu fahren.


    Daher ist das Vorgehen des ADAC absolut sinnvoll, dass für einige Kurse Vorkenntnisse nachgewisen werden müssen.


    Genau wie Sven es auch weiter oben beschrieben hat: Im Prinzip geht's darum "von der leichten Übung zur schweren Übung"

    Man sollte aber nicht vergessen, dass oftmals erst das "Basistraining" erforderlich ist, um überhaupt an einem "Intensiv-Training" teilzunehmen. So kenne ich das jedenfalls noch vom ADAC.


    Siehe auch hier.

    ..und hier


    Im Kern bauen sich so die Trainings step by step auf, was auch sinnvoll ist.


    Je nach Trainingsgelände haben die manchmal eine kleine Passage mit "pass-ähnlichen Bedingungen" = bergauf, bergab, enge Kehren, wie sie auf einigen Alpenpässe obligatorisch sind (hatte zumindest das Trainingsgelände in Linthe bei Berlin). Da trennt sich blitzschnell die Spreu vom Weizen ;) Sowohl auf dem Moped, als auch im Auto.


    Kleiner Tipp: MANCHMAL geben Versicherungen nach einem Sicherheitstrainig Rabatt. Einfach mal anfragen.