MX5 ND Klimaneutral mit E-Fuels

  • Nachdem Umwandlungsprozesse eigentlich nie zu 100% stattfinden, kann man das so nicht sagen.


    Noch dazu kommen wir dann auch wieder zu Problemen wie, wir stoßen das CO2 in DE aus, aber irgendwo anders auf der Welt wird es abgesaugt. Bis jetzt funktioniert die direkte Gewinnung aus der Luft auch eher nur so semi gut.


    Ein weiterer wichtiger Aspekt ist man bekommt damit halt auch die Städte nicht sauberer, denn die Verbrennung findet dann weiterhin dort statt.

    Noch ein Aspekt, E-Fuels brauchen Wasserstoff, Wasserstoff werden wir aber an anderen Stellen viel dringender als Ersatzstoff für Öl brauchen. Den guten Wasserstoff dann auch noch mit Verlusten in E-Fuels umzuwandeln ist nicht besonders schlau oder sinnvoll.

  • Sven


    Bevor ist einen Artikel verlinke lese ich ihn mir durch. Der Faktencheck vom SWR ist Dir wohl durch die Lappen gegangen.


    Er nimmt Bezug auf die regierungsnahe Lobbyorganisation Agora Energiewende, einem Kind von Rainer Baacke, der im Wechsel die DUH und die Grünen bevorstandet hat. Zwischendurch war er auch Geschäftsführer der DUH Umweltschutz GmbH, die Millionenbeträge von der Bundesregierung absahnt. Nachfolger bei Agora war Patrick Graichen. Zu ihm brauche ich nicht viel zu schreiben. Aus meiner Sicht ist Deine Argumentation bz. der Artikel sehr einseitig und stark interessenorientiert. Aus dem Sumpf der Geldgeber wird übrigens auch die letzte Generation finanziert. Ist das wirklich Deine Informationsquelle?


    Dann enthält der Artikel so viele logische Fehler, die Dir eigentlich hätten auffallen müssen. Sinngemäße Zitate: Ein Auto mit E-Fuel stößt 50% mehr CO2 aus als ein Elektroauto. Außerdem haben Versuche des ADAC gezeigt, dass bei der Verbrennung von E-Fuel CO2 entsteht.


    Gerne diskutiere ich hier auf einer sachlichen Ebene und würde mich über qualifiziertere Quellen zur Untermauerung der vorgetragenen Fakten freuen.

  • Das wäre sicher auch für Dich lösbar gewesen, die entsprechenden Quellen zu finden.


    Aber ich liefere gerne ein paar, die dann in Deinen Augen (vielleicht) seriöser sind.

    Ja, ich habe den Artikel nicht ganz gelesen, da ich über meine internen, zugänglichen Quellen alle Fakten kenne und die besagen, dass eFuel GANZ FURCHTBAR INEFFIZIENT ist. Da kannst Du suchen so viel Du möchtest, aber Du wirst nichts anderes finden.


    Synthetische Kraftstoffe
    Sind synthetische Kraftstoffe, E-Fuels, Power-to-X Alternativen zu Benzin und Diesel?
    www.adac.de

    https://www.isi.fraunhofer.de/content/dam/isi/dokumente/cce/2023/Diskussionspapier%20final.pdf#page7


    P.S.: Jetzt hättest Du mich fast so weit gehabt, aber ne, nochmal ne. Warum soll ich hier in der Pflicht sein, Belege zu liefern? Bitte auch selber einmal Belege liefern, die Deinen Standpunkt stützen …

  • Eigentlich ist es schon rein logisch, nicht schwer zu verstehen dass E-Fuels von der Energiebilanz nicht sinnvoll sind.


    Brennstoff X oder Solar -> Strom -> Wasserstoff + CO2 Abscheidung (braucht auch wieder Strom) -> E-Fuel (hier auch wieder Einsatz von Strom in der Raffinerie) -> Transport -> Betrieb Tankstelle (auch Strom) ->Verbrennen in uneffizienten Motoren.


    vs


    Brennstoff X oder Solar -> Strom -> (vielleicht mal Transport auf lange Sicht) -> Betrieb Ladesäule -> effizienter E-Motor


    Und bei jedem Schritt gibt es immer Verluste (Thermodynamik grüßt), da ist es egal welche Quelle man verwendet.


    Und die Verbrennung hat wie Svanniversary auch sagte immer lustige Nebenprodukte (Stickoxide etc) dazu hier mehr:
    https://www.auto-motor-und-spo…weniger-partikel-mehr-co/

  • Es ist und bleibt der verzweifelte Kampf des „weiter so“ und „das haben wir schon immer so gemacht“.

    Das ist einfach nicht zielführend …

  • Das ist einfach nicht zielführend …

    Kommt darauf an welche Ziele man definiert.


    Dein verlinkten Bericht des Fraunhofer Instituts ist etwas viel Stoff für ein kleines Internetforum. Grundsätzlich steht aber drin: es ist zu teuer, es ist zu teuer, zu teuer und es hemmt die Energiewende bzw. den Weg hin zur Elektromobilität. Bei den Kosten handelt es sich um eine grobe Schätzung. Erdöl kommt für einen Cent aus dem Boden. E-Fuel soll das Hundertfache kosten, obwohl die hierzu benötigte Energie und auch die Rohstoffe kostenlos sind.


    Dass Elektromobilität auch nichttechnische Nachteile für den Nutzer haben kann wird ausgeblendet.


    Weiterhin wird immer und immer wieder der schlechte Wirkungsgrad angeführt. Der Energieeinsatz wäre zu hoch. Unberücksichtigt bleibt dass viele Flächen in unbegrenzter Menge zur Verfügung stehen und der Einsatz der aus dem Sonnenschein gewonnenen Energie quasi endlos ist und der Wirkungsgrad damit keine Rolle spielt.

  • Nein, auch diese Energie ist nicht kostenlos, denn die Anlagen müssen investiert und die Energie muss transportiert werden. In welcher naiven Welt lebst Du denn, dass man so etwas kostenlos hinstellen kann?

    Und warum haben wir nur 50 % regenerative Energien in Deutschland, wenn doch unbegrenzt kostenloser grüner Strom zur Verfügung steht?


    Das gibt es alles einfach noch nicht. Vielleicht sind wir irgendwann mal in der komfortablen Situation, dass mehr als genug Strom irgendwo auf der Welt produziert wird UND wir ihn auch, mit welchem Energieträger auch immer, nach Europa transportiert bekommen.

    Ich bin mir aber sehr sicher, dass man mit dieser Energie etwas intelligenteres anfangen wird, als eFuels zu erzeugen mit denen dann wieder lokale Schadstoffe emittiert werden.


    Das ist und bleibt ein Wunschtraum der „ich möchte mich nicht ändern“ Fraktion.


    Wie geschrieben, eine sinnvolle und teure Lösung für den Bestand, Oldtimer, etc., aber ganz sicher nicht die ultimative Lösung aller Mobilitätsprobleme.


    Und zur Effizienz, selbst wenn das alles so toll funktioniert, es wird immer Erzeugungskosten geben und damit wird die Wirtschaftlichkeit immer eine Rolle spielen. Und dann werden effizientere Energieformen und Möglichkeiten auch immer sinnvoller sein, als die Energie zu verschwenden.


    Von meiner Seite können wir das aber jetzt sehr gerne beenden. Es kommen keine neuen Argumente, sondern immer wieder dieselben Beiträge, die auf „wünsch Dir was“ beruhen.

    Ich wiederhole mich - das ist einfach nicht zielführend …


    P.S.: Jetzt sind die wissenschaftlichen Quellen auf dem Tisch und sie werden einfach negiert, weil sie nicht in Dein Weltbild passen. So kann man keine sinnvolle Diskussion führen, da es Dir nicht um Fakten, sondern nur um Meinung geht.

  • Ja, aber nur unter der Vorbedingung, die Svanniversary ja schon angesprochen hatte: Wenn wir bereits 100% erneuerbar unterwegs wären.

    Bis dahin gibt's nix gratis - schon gar keine Energie. Da gibt es ja schließlich auch noch Anfangsinvestitionen, um die Energie aus Sonne, Wind und Wellen umwandeln zu können.


    Danach greift weiterhin das Prinzip des Wirkungsgrads. Wieso sollte man einen ineffizienten Weg gehen, wenn es auch deutlich effizienter geht? Wäre Energie (und alle damit verbundenen Prozesse, Maschinen usw.) wirklich gratis - why not? Da muss man aber erst hinkommen, bevor das in irgendeiner Weise begründbar ist. Bis dahin gibt's den ineffizienten grünen Sprit daher nur zu hohen Kosten. Schließlich arbeitet man zur Gewinnung nonstop gegen die natürliche Reaktionsrichtung an.


    Das Ziel ist ganz klar: Die Menschheit vor einer ziemlich düsteren Zukunft retten. Das die E-Mobilität da nur ein kleiner Schritt ist, okay. Aber sollen wir deshalb einfach sitzen bleiben?


    Was sind denn die nichttechnischen Nachteile der E-Mobilität für den Nutzer? Für mich klangen die meisten Argumente bisher (zum Glück) noch sehr technisch - und damit lösbar 🙂


    Edit: Sven war schneller, ich fand meine Antwort aber netter geschrieben 😉 Da haben sich die 7min trotzdem gelohnt 😁

    MX-5 ND G184 (08|2018) Signature Line, magmarot
    gr. Wischwasserbehälter; FOX ESD schw.; Trunkcover (Eigenbau); Batterietragegriff (Eigenbau); AAD Low Profile Seat Mounts; H&R Spurplatten (2x9mm bzw. 2x9mm+2x15mm); Lenkrad: meinlenkrad.de; Radhausflaps schw.gl. foliert; Sommer: BBS CS012 7,5x17 ET38, Winter: Schw. OEM; Zymexx dunkle LED-Blinker; mx5things Fensterautomatik+ACC-Power-Controller+Trunk-Lid-Popper+DLR+Silhouette+TrunkLight; ATH Frontflaps+Heckschürze; OEM Seitenschweller; Stubby; AA+CP

  • Edit: Sven war schneller, ich fand meine Antwort aber netter geschrieben 😉 Da haben sich die 7min trotzdem gelohnt 😁

    Auf jeden Fall. Ich bin bei dem Thema und gewissen Diskussionen/Diskussionsteilnehmern mittlerweile „kaputt gespielt“ und dann fehlt mir echt die Geduld, auch noch „nett“ zu antworten. Dann müssen die Fakten reichen ;) .

  • Unberücksichtigt bleibt dass viele Flächen in unbegrenzter Menge zur Verfügung stehen und der Einsatz der aus dem Sonnenschein gewonnenen Energie quasi endlos ist und der Wirkungsgrad damit keine Rolle spielt.

    Wenn wir unser Klima nicht komplett negativ beeinflussen wollen, sollten wir Wüsten nicht mit Solar zu bauen. Warum man das nicht sollte wird hier (https://www.golem.de/news/sola…e-tropen-2207-166187.html) erläutert inklusive vieler Quellen. Kurze Zusammenfassung, die Rückstrahlung der Module in Wüsten würde eine riesige Klimaveränderung starten.

    Davon abgesehen, ist der Wunschtraum "andere Regeln unseren Energiebedarf an Benzin weil wir zu faul sind uns umzugewöhnen" milde gesagt eine etwas unsoziale Einstellung. Nehmen wir mal an das obige Problem bestände nicht, wie bekommen wir denn in Wüsten die Bestandteile von Wasserstoff (uA Wasser)? In Länder die selbst Wassermangel haben? Das ist gefundenes Fressen für Kriegsgründe, wenn wir westlichen Länder Wasser für unsere Autos liefern aber nicht für Menschen.


    Alles in Allem wie mehrmals von mehreren erwähnt ein Riesenwunschtraum nur um selbst nichts zu ändern. Auch vertun wir damit unsere Chance, unabhängiger von Drittstaaten zu werden.